Friedvolle Sonntage

1/2 Tageskurse am Sonntag

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10:00 – 13:00 Uhr

Vor Ort im Zentrum / per Live Stream (online für 48 Stunden)

Ausgeruht und ausgeschlafen ist der Sonntag Morgen die perfekte Zeit zum Meditieren.
In diesen Sonntag Morgen Sitzungen betonen wir deshalb die Praxis der Meditation.
Insbesondere das Entwickeln von innerem und äußerem Frieden durch das Kultivieren positiver Einstellungen und eines guten Herzen.
Nur so ist Frieden auf Dauer möglich.

Diese 1/2 Tages Kurse sind für Anfänger sehr gut geeignet und beinhalten Meditationen und Ratschläge aus den alten Weisheiten Buddhas. Diese Weisheiten zu verinnerlichen, hilft uns, unsere Alltagsherausforderungen in einem neuen Licht zu betrachten und sie in Chancen ind Wachstumspotentiale umzuwandeln.

Vielleicht wolltest du schon immer mal meditieren lernen, wusstest aber nicht wie anfangen? Oder, du hast angefangen und es ist dir nicht gelungen, eine regelmäßige Meditations-Praxis aufrechtzuerhalten. Diese Meditationskurse bieten in vieler Hinsicht auch einen praktischen Einstieg in die Meditation und Inspiration zum weitermachen.

Im ersten Teil gibt es eine grundlegende Einführung zum Thema und im zweiten Teil eine Vertiefung des Themas.

Du kannst jeweils am ganzen Kurs teilnehmen oder nur an der ersten Sitzung.

Zeitplan

1. Teil  — 10:00 – 11:00 Uhr  •  Unterweisung & Meditationen

Tee/ Kaffee Pause

2. Teil  — 11:45 – 13:00 Uhr  •  Unterweisung & Meditationen & Fragen

Unkostenbeitrag

An Schwierigkeiten wachsen

Sonntag, 12. Dezember

10:00 – 13:00 Uhr

mit Gen Khandro

Über diesen Kurs

Wir leben in einer Zeit weitreichender und bisher unvorstellbarer Veränderungen – und das wird sich nie ändern. Aber müssen wir uns einfach so mitreißen lassen, oder können wir den Schwung der Veränderung auch nutzen, ihm eine Richtung geben?  An diesem Kurs wird Gen Khandro eine Serie von Meditationen erklären und leiten, die uns erlauben, die Herausforderungen in diesen ungewöhnlichen Zeiten ganz für unsere eigene Entwicklung zu nutzen. Durch die kreative und wunderschöne Meditationspraxis vom Nehmen und Geben lernen wir, Unsicherheit und Stress in innere Stärke umzuwandeln und unser bestes Selbst zum Vorschein zu bringen.

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Wie wir das Leben schätzen lernen

Sonntag, 23. Januar

10:00 – 13:00 Uhr

Über diesen Kurs

“Wir brauchen inneren Frieden, aber wir brauchen auch eine gute körperliche Gesundheit. Und deshalb brauchen wir gewisse äußere Umstände wie Nahrung und eine angenehme Umwelt, in der wir leben können. Es gibt viele Menschen, die sich ausschließlich auf die Entwicklung der materiellen Seite ihres Lebens konzentrieren, während sie die spirituelle Praxis vollkommen vernachlässigen. Das ist das eine Extrem. Und dann gibt es andere Menschen, die sich ausschließlich auf ihre spirituelle Praxis konzentrieren, während sie die materiellen Umstände, die notwendig für ein gesundes menschliches Leben sind, ignorieren. Das ist das andere Extrem. Wir müssen einen mittleren Weg einschlagen, der die beiden Extreme des Materialismus und der Spiritualität vermeidet.”

Mit Weisheit können wir verstehen, wie kostbar, selten und bedeutungsvoll unser menschliches Leben ist. Die­jenigen, die zum Beispiel als Tiere wieder­geboren wurden, haben aufgrund körperlicher und geistiger Einschränkungen nicht die Möglichkeit, spirituelle Unter­weisungen zu verstehen oder zu üben, die die Methoden sind, um Verblendungen wie unkontrolliertes Begehren, Wut oder Unwissenheit zu zähmen. Nur Menschen sind frei von solchen Behinderungen und haben alle notwendigen Bedingungen, um sich in spirituellen Pfaden zu schulen, die als einzige zu reinem und immerwährendem Glück führen. Diese Freiheit und notwendigen Bedingungen sind die besonderen Merkmale, die unser menschliches Leben so kostbar machen.

Wie das Bewusstsein des Todes unser Leben bereichert

Sonntag, 06. Februar

10:00 – 13:00 Uhr

mit Gen Khandro

Über diesen Kurs

Wir müssen immer wieder über unseren Tod nachdenken und meditieren, bis wir eine tiefe Verwirklichung des Todes erlangen. Obwohl wir alle auf einer verstandesmäßigen Ebene wissen, dass wir schließlich sterben werden, bleibt unser Gewahrsein des Todes oberflächlich. Da unser intellektuelles Wissen um den Tod unser Herz nicht berührt, denken wir weiterhin Tag für Tag: «Ich werde heute nicht sterben. Ich werde heute nicht sterben.» Selbst an dem Tag, an dem wir sterben, denken wir noch darüber nach, was wir morgen oder nächste Woche tun werden. Dieser Geist, der jeden Tag denkt: «Ich werde heute nicht sterben» ist täuschend. Er führt uns in die falsche Richtung und lässt unser menschliches Leben leer werden. Wir werden jedoch allmählich den täuschenden Gedanken «Ich werde heute nicht sterben» durch den nichttäuschenden Gedanken «Ich könnte heute sterben» ersetzen, indem wir über den Tod meditieren. Der Geist, der Tag für Tag spontan denkt: «Ich könnte heute sterben» ist die Verwirklichung des Todes. Es ist diese Verwirklichung, die direkt unsere Faulheit der Anhaftung beseitigt und das Tor zum spirituellen Pfad öffnet.

Mit Weisheit verzeihen – die Vergangenheit heilen

Sonntag, 13. Februar

10:00 – 13:00 Uhr

Über diesen Kurs

Verblendungen sind die Feinde fühlender Wesen und da wir einem Opfer nicht die Schuld für die Fehler seines Angreifers geben, warum sollten wir fühlenden Wesen die Schuld für die Fehler ihrer Feinde geben? Wird jemand zeitweilig vom Feind der Wut überwältigt, ist es nicht angebracht, ihm die Schuld zu geben, denn in Wirklichkeit ist er ein Opfer. Ebenso wenig wie der Fehler eines Mikrofons der Fehler eines Buches und der Fehler einer Tasse nicht der Fehler einer Teekanne ist, ebenso wenig sind die Fehler der Verblendungen diejenigen des Menschen. Mitgefühl ist die einzig angemessene Antwort auf diejenigen, die durch ihre Verblendungen dazu getrieben werden, andere zu verletzen. Manchmal ist es notwendig, diejenigen zu zwingen aufzuhören, die in einer sehr verblendeten Weise handeln, und zwar sowohl ihretwegen als auch um andere zu schützen. Es ist jedoch nie angebracht, sie zu beschuldigen oder auf sie wütend zu werden.