MEDITATION IN MÜNCHEN

Zentrum für modernen Buddhismus

ÜMA Newsletter Mai 2016

Liebe ÜMA Freunde!

Der Mai ist nicht nur ein Wonnemonat, weil der Löwenzahn blüht, weil die Kirschbäume knospen, weil das Gras so grün ist, weil die Kastanien schon einen Schatten über die Biergärten werfen, weil …, weil …
Frühling Magnolien 3 Frühling Löwenzahn 2 Frühling Kastanienblüte 2
Für uns ist er ein Wonnemonat, weil wir zum Frühlingsfestival nach England fahren, weil Gen Ananda zu Besuch kommt, weil wir einen ganzen Tag lang Mandalas darbringen und weil wir uns auf den Start ins neue Studienprogramm vorbereiten werden.
Frühling Manjushri_800x600 Ananda Mandala (2)
Über all dies informieren wir euch ausführlich in diesem Newsletter. Viel Vergnügen beim Lesen und wir freuen uns auf euch.

Euer ÜMA Team


INTERNATIONALES FRÜHLINGSFESTIVAL IN ENGLAND
27. Mai – 1. Juni
Frühlingsfest 16

Unsere spirituelle Praxis beschützen
Dorje Shugden Ermächtigung & Kommentar
mit Gen-la Kelsang Dekyong

Der Dharma Beschützer Dorje Shugden ist eine Emanation Je Tsongkhapas. Seine Hauptaufgabe ist es, die Lehre der mündlichen Ganden Überlieferungslinie zu bewahren, indem er alle Hindernisse beseitigt, alle notwendigen Bedingungen bereitstellt und den Schülern kraftvolle Segnungen gewährt.

„Dorje Shugden hilft immer und führt und beschützt reine und vertrauensvolle Praktizierende, indem er sie segnet, ihre Weisheit vermehrt, ihre Wünsche erfüllt und all ihren tugendhaften Tätigkeiten Erfolg gewährt.“
EHRWÜRDIGER GESHE KESLANG GYATSO RINPOCHE

Frühlingsfest16

Tipp:
Wenn du noch nie bei einem Festival in England dabei warst und unsicher bist, melde dich einfach bei uns im Üma Zentrum. Wir  beantworten alle deine Fragen, geben dir alle möglichen Tipps, helfen dir bei der Anmeldung und nehmen dich gerne mit auf die Reise in Englands hohen Norden.

 

Allgemeine Informationen unter www.kadampafestivals.org/de/fruehlingsfestival


BESONDERE VERANSTALTUNGEN IM MAI

Retreat Mandala & Guru Yoga am 01.05.
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

MandalaAn diesem Tag machen wir uns mit Mandala Darbringung & GuruYoga – eine besondere Art und Weise, sich auf einen spirituellen Lehrer zu verlassen – vertraut. Wenn wir ein Mandala darbringen, nutzen wir unsere Imagination und erzeugen unermesslich viel positive Energie in unserem Geist. Uns auf einen spirituellen Lehrer zu verlassen, öffnet das Tor zu den Inspirationen und Segnungen aller Buddhas. Beide Übungen sind notwendige Vorbereitungen für eine erfolgreiche Meditation.

Jeder ist herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zeitplan
09:30 Uhr Beginn Anmeldung
10:00 – 11:15 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen
11:15 – 11:45 Uhr Pause mit Tee und Gebäck
11:45 – 13:00 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen
13:00 – 15:00 Uhr Mittagspause
15:00 – 16:15 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen

Kosten
Ein Tag 25 Euro
Mit Zentrumsklare Plus 0 Euro

Bitte anmelden unter
www.meditation-in-muenchen.de


Gen Kelsang Ananda im ÜMA
06.05. (Vortrag) + 07.05. (Tageskurs)

AnandaGen Ananda ist der Lehrer am KMC Deutschland und der gewählte nationale spirituelle Leiter der NKT für Deutschland. Er unterrichtet seit 15 Jahren den Kadam Dharma in Deutschland und auf internationalen Festivals. Ananda wird besonders für seine klaren, tiefgründigen Unterweisungen und sein persönliches Vorbild eines reinen Kadampa Praktizierenden geschätzt. Wir freuen uns sehr auf seinen Besuch.

GeistÖffentlicher Vortrag am 06.05.
Den Geist verstehen – sich selbst verstehen

Buddhas Lehren bieten uns tiefe Einsichten in unseren Geist und zeigen uns, wie wir unser Verständnis der Natur und Funktion unseres Geistes ganz praktisch im Alltag umsetzen und damit unser Leben verbessern können. Der Vortrag ist auch eine perfekte Einführung in den Tageskurs am 07.05.

Zeitplan
ab 18:30 Uhr Anmeldung
19:00 – 21:00 Vortrag

Kosten
10 €
mit Zentrumsklare Plus 0 €

Bitte anmelden unter
www.meditation-in-muenchen.de

 

Rad des LebensTageskurs am 07.05.
Die Zukunft liegt in deinen Händen –
Wiedergeburt und Karma tiefer verstehen

Vertiefen wir unser Verständnis des abhängigen Entstehens, dann können wir selbst schwierige Themen wie Wiedergeburt und Karma verstehen. Gen Ananda wird insbesondere die Prasangika-Sicht der Zeit vorstellen, die der Schlüssel zu einem tieferen Verständnis ist. Lasst euch dieses spannende Thema nicht entgehen.

Zeitplan
ab 09:30 Uhr Anmeldung
10:00 – 11:30 Uhr Vortrag
12:00 – 13:00 Uhr Meditation
15:00 – 16:30 Uhr Vortrag
17:00 – 18:00 Uhr Meditation

Kosten
30 €
mit Zentrumskarte Plus 0 €

Bitte anmelden unter
www.meditation-in-muenchen.de


UND HIER DAS FORTLAUFENDE ÜMA PROGRAMM
Buddha welcome

PROGRAMM AM MONTAG & SAMSTAG

wie wir den Geist verstehen_coverGrundlagenstudium
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

02.05. 19:00 Uhr
09.05. 19:00 Uhr

Jeder, der Interesse und Freude am Buddhismus und an Meditation hat und sich ein lebenspraktisches Studium wünscht, ist hier genau richtig!

Infos unter http://meditation-in-muenchen.de/studium/grundlagenprogramm/


PROGRAMM AM DIENSTAG

Meditation zur Entspannung
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

WasserMeditieren lernen – inneren Frieden entdecken
18:15 bis 19:00 Uhr
5 €

mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

03.05. nehmen
10.05. Geben
17.05. Geben
24.05. Innerer Frieden
31.05. Innerer Frieden

Wir machen uns mithilfe einfacher, aber kraftvoller Meditationen, wie zum Beispiel Atemmeditation, mit Meditation im Allgemeinen vertraut. Wir werden innerlich ruhig, machen kleine Erfahrungen und können alle Fragen klären.

***

Vorträge mit Meditation
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

AtishaFreudvoller Weg
19:30 – 21 Uhr
8 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

03.05. Gleichstellen
10.05. Die Fehler des Egos
17.05. Reine Liebe entwickeln
24.05. Großes Mitgefühl
31.05. Bodhichitta – der Erleuchtungsgeist

Die Vorträge folgen dem Buch Freudvoller Weg des Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso Rinpoche. Deshalb können wir das jeweilige Thema im Buch zu Hause nachlesen und vertiefen. So entwickeln wir Weisheit.


PROGRAMM AM MITTWOCH

Mittagsmeditation
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

Meditation Meditieren lernen. Inneren Frieden entdecken.
12:00 – 12:45 Uhr

5 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

04.05.  Geben
11.05.  Geben
18.05.  Innerer Frieden
25.05.  Innerer Frieden

In der Meditation entdecken wir unser Potenzial für inneren Frieden. Nur der innere Frieden ist echter Frieden. Ohne inneren Frieden gibt es keinen äußeren Frieden. Wir füllen unser Leben mit Freude und lösen unsere alltäglichen Probleme. Schritt für Schritt lernen wir die Kunst der Meditation. Wir folgen Karl Valentin, der sagte: Kunst kommt von Können, nicht von Wollen. Sonst hieße es ja Wunst.

***

Kompaktkurse am Abend
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel
jeweils von 19:00 – 21:15 Uhr

Meditation1.
Meditieren lernen
27.04. Teil I

04.05. Teil II

 

 

Steine2.
Achtsamkeit durch Meditation

11.05. Teil I
18.05. Teil II

 

 

Am ersten Abend lernen wir die Grundlagen der Meditation bzw. der Übung in Achtsamkeit kennen. Meditation ist das Herz eines spirituellen Weges. Wir kommen zur Ruhe und es entsteht Raum für eine neue Richtung in unserem Leben. Es eröffnen sich uns neue Möglichkeiten, mit Stress und Problemen des Alltags umzugehen. Meditation ist die Reise zu uns selbst! Achtsamkeit ist das Herz der Schulung in Meditation. Durch Achtsamkeit finden wir inneren Frieden, mitten in unserem geschäftigen Alltag. Danach können wir eine Woche lang das Erlernte im Alltag anwenden.

Am zweiten Abend klären wir Hindernisse, die vielleicht bei der Übung aufgetreten sind, und vertiefen unser Verständnis dieser Methoden. Deshalb ist dieser Kurs als optimaler Start in eine lebendige Meditationspraxis gedacht.

Zeitplan jeweils
18:30  Uhr                      Beginn Anmeldung
19:00-20:00 Uhr          Vortrag + Meditation + Fragen
20:00-20:15 Uhr          Teepause
20:15-21:15 Uhr           Vortrag + Meditation + Fragen

Kosten jeweils
30 € für beide Abende
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

Bitte anmelden unter
www.meditation-in-muenchen.de


PROGRAMM AM DONNERSTAG

Meditationen für ein glückliches Leben
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

Brücke 3Lamrim Meditationen kennenlernen
18:15 – 19 Uhr

5 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

05.05. – 12.05. – 19.05. – 26.05.

In der Meditation erleben wir, wie wir wirkliches Glück nur in uns selbst entdecken. Mit den außergewöhnlich kraftvollen Meditationen des Lamrim, wie zum Beispiel mit Meditationen über unser kostbares menschliches Leben, Liebe und Mitgefühl, machen wir uns mit der Kunst der Meditation vertraut.

***
Offener Meditationsabend
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

MeditationMeditieren lernen – Inneren Frieden entdecken
19:30 – 20:45 Uhr

7 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

05.05.  Liebe
12.05. Nehmen
19.05.  Nehmen
26.05.  Geben

Erst in der Meditation entdecken wir, wie riesengroß unser Potenzial für inneren Frieden ist. Wir erleben, wie wir unser Leben mit Freude erfüllen und alltägliche Probleme lösen können. Schritt für Schritt machen wir uns mithilfe einfacher, aber kraftvoller Meditationen mit der Kunst der Meditation vertraut.


PROGRAMM AM SONNTAG

Acht Schritte 2Kompaktkurs  am 15.05.
Acht Schritte zum Glück
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel
14:30 – 18:30 Uhr
30 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

An diesem Nachmittag entwickeln wir durch besondere Meditationen einen Geist, der andere wertschätzt. Mit den Methoden der Geistesschulung entwickeln wir dieses gute Herz und lernen Methoden kennen, mit denen wir alle unsere Schwierigkeiten in einen Weg zum Glück umwandeln können.

Zeitplan
14:15 – 14:30 Uhr Anmeldung
14:30 – 15:30 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen
15:30 – 16:00 Uhr Pause mit Tee und Gebäck
16:00 – 17:00 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen
17:00 – 17:30 Uhr Pause mit Tee und Gebäck
17:30 – 18:30 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen

Bitte anmelden unter
www.meditation-in-muenchen.de


PUJAS – GESUNGENE GEBETE

Die Teilnahme an Gruppengebeten oder Pujas sind kraftvolle Methoden, um Buddhas Segnungen, Inspiration und Schutz zu erhalten. Jeder ist herzlich eingeladen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Puja02.05. 18:00 Herzjuwel
08.05. 10:00 Befreiung von Leid
09.05. 18:00 Herzjuwel
16.05. 18:00 Herzjuwel
23.05. 18:00 Herzjuwel
25.05. 19:00 Darbringung an den spirituellen Meister


Aus dem Leben der Kadampas

Vor dem Start ins neue Studienprogramm haben wir einige Teilnehmer gefragt: „Warum studiert ihr? Was gefällt euch daran?“

Nina (aus Berlin):
Ich habe für mich das Fernstudium gewählt, da es mir zu schwer fallen würde, regelmäßig persönlich am GP teilzunehmen. So lässt es sich gut mit meinem Alltag verbinden.

Das Studium ist für mich eine essenzielle Möglichkeit den Kontakt zu Buddha, Dharma und Sangha zu halten und meine Praxis zu verbessern. Zudem stehen in den Büchern, die wir studieren, genaue Hinweise, wie sich der Alltag mit einfachen, praktischen Übungen mit Dharma anreichern lässt.
Sollten sich mal Fragen ergeben, so findet man hier Unterstützung, da sie alle beantwortet werden. Man lernt sich selber zu überprüfen und zu erkennen wo man steht. Und schließlich ist es für mich wichtig, zu lernen, dass es nicht unmöglich ist, der Lebensweise eines Bodhisattva zu folgen  und Dharma zu praktizieren, obwohl die persönlichen Umstände oft vom Pfad ablenken. Das lernt man im Studium.

Mandy:
Ich bin im Studienprogramm, weil ich einfach mehr und viel über den Dharma wissen will und mich weiterentwickeln möchte.

Sehr hilfreich ist für mich die Sangha, sowohl in der Pause als auch besonders in der Paar- und Gruppendiskussion. Da kann ich so viele Tipps für die Meditation und den Alltag mitnehmen.

Der Sinn meines Lebens ist Dharma. Ohne Dharma würde für mich vieles einfach keinen Sinn ergeben. Und auf jede meiner Fragen hat Dharma eine Antwort – das gibt es sonst nirgends!

Oliver:
Vor 11 Jahren, als das Studienprogramm mit dem Freudvollen Weg losging, dachte ich mir: „Das kann ja mal nicht schaden, so etwas zu studieren.“

Heute kann ich sagen: „Das stimmt, was ich damals dachte.“ Und es war eine meiner besten Entscheidungen :-).

Lucie:
Warum bin ich im GP/LAP?
Ich bin in einer christlich geprägten Kultur aufgewachsen und in meinem Herzen damit immer verbunden. Werte wie Liebe, Mitgefühl, Erlösung (Befreiung) … sind in beiden Traditionen zentral. Das hier angebotene buddhistische „Lehrprogramm“ zeigt mir zusätzlich den exakten Weg auf, wie sich diese zentralen menschlichen Fähigkeiten in mir mehr und mehr entfalten können. Dabei wird nicht nur ein theoretisches Fundament mitgegeben, sondern eine direkte Umsetzung in den Alltag praktiziert.

Welche Erfahrungen mache ich?
In meinem Alltag reagiere ich in schwierigen Situationen gelassener und friedvoller. Mein Leben verändert sich in Richtung Glück und Zufriedenheit.

Was gefällt mir besonders?
Besonders gefällt mir, wie viel ich selbst lernen und dazu beitragen kann, dass mein Leben sich verändert.

Barbara (aus Ingolstadt):
Das Studium im Grundlagenprogramm ist in der Form des Fernstudiums mein Elixier, mein Leben auch fern vom ÜMA regelmäßig mit neuen Dharmalektionen zu fluten: mit dem wöchentlichen Vortrag in meiner Dropbox bekomme ich Energie für die Bewältigung meiner Aufgaben im Alltag. Und je mehr ich als Fernstudentin begreife, was Entsagung bedeutet, umso automatischer habe ich auch Zeit für die Einheiten des Studiums. Ein spannender Prozess!

Dietmar (aus Salzburg):
Bevor ich im ÜMA Zentrum mit dem GP begonnen habe, hatte ich mich schon seit vielen Jahren für Buddhismus interessiert. Ich habe Bücher darüber gelesen, buddhistische Zentren besucht und an Seminaren und Kursen teilgenommen. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, umso größer wurde der Wunsch in mir, mich mit Buddhismus intensiver und systematischer auseinanderzusetzen, alle Details, die in vielen Büchern andeutungsweise erwähnt wurden, genauer kennenzulernen und eine Gemeinschaft zu finden, in der all die Themen besprochen und auch praktiziert werden.

Aber wo diese Gemeinschaft finden?

Da entdeckte ich eines Tages in einem Buchladen ein kleines Büchlein mit einer Anzahl buddhistischer Meditationen, die von einem gewissen Geshe Kelsang Gyatso beschrieben wurden. Ich habe das Buch gelesen und jede der Meditationen jeweils eine Woche lang jeden Tag praktiziert.

Die 21 Wochen dieser Praxis waren bemerkenswert, schon fast wundersam, weil sie mein Denken und Verhalten in gewissen Lebensbereichen grundlegend verändert haben. Ich fragte mich, was das wohl für ein Mann sei, der allein schon durch ein Buch so kraftvoll wirken kann und wie und wo ich mehr von ihm lernen könnte?

Und dann, wie durch ein Wunder, gab es da laut Internet ein Zentrum von Gesha- la in München, also nur 150 km von mir entfernt, wo genau ein Studium seiner Bücher angeboten wurde. Da war es nur naheliegend dort hinzufahren und reinzuschnuppern.

Ich würde nicht sagen, dass der Einstieg dort supereasy war. Da wurde gesungen, da hat man sich verbeugt, das war schon ein wenig „strange“ am Anfang.

Aber was die Lehrer dort erzählten, wie authentisch das war, auf welch annehmbare Art Lehren präsentiert wurden, wie schnell dort Wissen in Praxis überging und mein Leben verändert hat, das alles war so stark, dass ich geblieben bin und jetzt schon seit vielen Jahren mit Freude am GP teilnehme.

Ich bin immer noch nicht erleuchtet, was ich schade finde :). Aber ich bin sehr viel glücklicher als ich früher war. Ein schöner Grund um ins ÜMA und zum GP zu gehen..

TIPP DES NL-TEAM:
Komm doch einfach am Montag, den 6. Juni um 19 Uhr zum Start des neuen Studienprogramms ins Üma? Jeder kann mitmachen. Nimm völlig unverbindlich an der Einführung teil. Lass den Abend auf dich wirken. Vielleicht ist genau dies der Moment, der dein Leben verwandelt, denn „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Hier wagt man wenig – macht nur einen kleinen Schritt – und kann so unglaublich viel gewinnen.


Unsere ÜMA Mäuse

Ein freudvoller Weg

Maus   Maus    Maus

Es ist so still im Üma. Was ist da los? Kein Wispern und Flüstern. Kein Schmatzen und Schlürfen. Kein Räuspern und Husten. Rein gar nichts. Schlafen die Mäuse noch oder streunen sie mal wieder in der Stadt umeinand?

Ganz und gar nicht. Schaut man genau hin, dann sieht man: Die Mäuse sind daheim und hellwach, aber dennoch mucksmäuschenstill. Von wegen schlafen, streunen … nichts von alledem. Was tun sie? Sie lernen! Höchste Konzentration ist angesagt. Mal stecken sie ihre Köpfchen tief ins Buch Wie wir den Geist verstehen, mal in ihre Notizen, mal schließen sie die Augen und gehen alle Punkte im Geist durch. Immer wieder, immer wieder, immer wieder. Und wie es so ist mit Dharma – nie wird das langweilig, im Gegenteil, sie kriegen nie genug davon.

Warum lernen sie wie die Wilden? Weil bald Prüfung ist! Die Prüfung ist das Highlight des ganzen Studiums. Und warum? Weil sie zu diesem Zeitpunkt das ganze Buch im Kopf haben. Was? Wie soll denn das gehen? Nun, sie haben da eine ganz besondere Methode, die sogenannte Mäusemethode. Die wollt ihr wissen? Also: in ihren Köpfen sieht es ein bisschen so aus wie beim S- und U-Bahn-Netz des MVV. Das glaubt ihr nicht? Dann stellt es euch mal so vor:

Die großen Kapitel sind die Stammstrecken. Davon zweigen Unterpunkte ab wie die S- und U-Bahnlinien und davon wiederum Unterunterpunkte wie die Busse und Straßenbahnen. So verzweigt sich das Ganze immer mehr und mehr und das ganze wunderbare Buch erscheint bildlich vor ihnen. Und so lernen sie: An einigen Punkten halten sie an und grübeln ein bisschen. An anderen Punkten gehen sie schnurstracks weiter, die können sie schon im Tiefschlaf. Manchmal verweilen sie auf einem Gedanken oder einem Gefühl wie in der Meditation. Und so dreht sich all ihr Wissen immer tiefer und tiefer wie eine Spirale in ihren Geist … und wird zu Weisheit.

Zu Beginn der ganzen Lernerei ist das immer ziemlich mühsam und anstrengend. Aber jetzt ist es ganz anders. Jetzt erleben sie ein Gefühl von Glückseligkeit, eine Geschmeidigkeit im Geist und ein Wohlbehagen – unbeschreiblich. Wer das nicht selbst erlebt hat, glaubt es nicht. Ja, so ist das mit echten Erfahrungen.

Das machen sie nun jeden Tag bis zur Prüfung. Und dann bringen sie alles wunderbar klar und schlüssig aufs Papier und Holger wird wieder staunen, was in so kleine Mäuseköpfe alles reinpasst.

Ups! Das erste Geräusch, das zu hören ist, ist ein Magen, der vernehmlich knurrt. Das heißt „Stopp“ und erst mal futtern. Das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Als sie in der Runde sitzen und schmausen, gibt es nur ein Thema, das Buch Freudvoller Weg, das sie als nächstes studieren werden. Sie freuen sich riesig. Wer glaubt, dass sie eine Pause brauchen, der irrt sich. So wie der Geist ein Kontinuum ist, so sind für sie Studium und Praxis ein Kontinuum, das unaufhörlich weiterfließt, wie ein großer, immer breiter und tiefer werdender Strom.

Erste Maus: Freudvoller Weg, mein Lieblingsbuch. Damit hat Holger meinen Herzenswunsch erfüllt.
Zweite Maus: Stimmt. Das richtige Buch zur richtigen Zeit.
Dritte Maus: Back to basics. Das brauche ich jetzt.
Zweite Maus: Lamrim – das klingt schon so verheißungsvoll.
Erste Maus: Da lassen wir uns reinfallen, ihr wisst schon wie …
Alle im Chor: … wie der Elefant – genau!

Erste Maus: Freudvoller Weg ist DAS Buch. Dürfte ich nur ein Buch auf eine einsame Insel mitnehmen, dann dieses.
Alle drei nicken. Sie wissen warum. Und warum?
Zweite Maus (beginnt): Weil Freudvoller Weg der vollständige Pfad zur Erleuchtung ist …
Dritte Maus: … und weil er leicht zu verstehen und leicht umzusetzen ist …
Erste Maus: … und weil er reich an Geschichten und Beispielen ist …
Zweite Maus: … und weil er alle Lehren Buddhas enthält, wie ein riesiger Speicher, der alles hat, was wir brauchen …
Dritte Maus: … und weil er uns an die Hand nimmt und schrittweise durch alle Meditationen bis zur vollen Erleuchtung führt …
Erste Maus: … und weil er uns zeigt, dass alle Lehren Buddhas ohne Widerspruch sind …
Zweite Maus: … die alle zur richtigen Zeit passen und praktiziert werden können …
Dritte Maus: … und weil er uns zeigt, wie wir anfangen, weitergehen und ans Ziel kommen …
Erste Maus: … und weil er uns zeigt, wie wir zuhören, meditieren, kontemplieren …
Zweite Maus: … und weil er uns zeigt, wie wir gute Schüler …
Dritte Maus: … und gute Lehrer werden …

Alle im Chor:  … weil es uns einfach ALLES zeigt und gibt und keine Wünsche offen lässt. Er ist der Eckstein von Je Tsongkhapas Tradition.

Puh! Das war viel Begeisterung auf einmal. Jetzt heißt es, erst mal wieder runterkommen. Also abräumen und aufräumen, dann ein bisschen raus in den Frühling und dann … weiter lernen.

Am 6. Juni ist es soweit. Dann beginnt ihr Freudvoller Weg. Sie können es kaum noch erwarten.

Und du?


Gras im Sonnenlicht

Launen eines Korbflechters

 

Der Schatten folgt dem Körper
So wie die Nacht dem Tage
So wie der Tiger seiner Beute
So wie der Jäger seinem Wild
So trachte danach zu leben
Mit einem kostbaren Geist
Der dir beim Sterben folgt
Wie der Schüler seinem Guru

***

Grünt der Baum
Ist er schön
Trägt er Früchte
Ist er kostbar
Schenkt er seine Ernte
Ist er ein Bodhisattva

***

Unachtsamkeit
Ist des Lebens Tod

***

Im Laufe des Lebens
Rankt das Gras an uns heran
Kaum erreicht es das Antlitz
Beißen wir hinein

Nun entsteht
Auf frisch geschnittenem Gras
Neues Leben

***

Hat ein Haus keine Tür
Kann keiner rein und raus
Braucht ein Haus keine Tür
Ist es unbewohnt
Ist ein Haus ohne Tür
Ist es keins

Gute Eltern sind ein Haus für ihre Kinder
Obdach und Zuflucht

***

Loslassen ist
Dass wir uns von nun an
Auf all das nicht mehr verlassen
Worauf wir uns bisher verlassen haben

Trachten wir nicht länger nach gewöhnlichen Quellen
Werden wir anstatt zu ersticken
Unseren Durst stillen

Je weniger Raum wir im Außen beanspruchen
Umso mehr Raum entfaltet sich in uns

***

Gras im Sonnenlicht


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