MEDITATION IN MÜNCHEN

Zentrum für modernen Buddhismus

ÜMA Newsletter März 2016

Liebe ÜMA Freunde!

Wir freuen uns sehr, euch heute ETWAS GANZ BESONDERES anbieten zu können. Im Grunde genommen ist natürlich jeder Abend im Üma etwas Besonderes, jeder Moment des Zuhörens, Nachdenkens, Meditierens und Studierens. Denn alles, was wir dort bekommen, geht weit über das gewöhnliche Denken, Fühlen und Handeln hinaus.

Vajrapani3Doch unter all diesem Besonderen ist die ERMÄCHTIGUNG BUDDHA VAJRAPANIS das ganz besondere, das Highlight im Monat März.

Jeder, der nur irgendwie die Zeit hat, sollte sich an diesem Wochenende im Üma Zentrum einfinden und sich mit der außergewöhnlichen spirituellen Kraft dieses Buddha verbinden. Etwas Sinnvolleres kann es für uns nicht geben.

Euer ÜMA Team


 

Highlight des Monats:
ÜMA-Dharmafest am 12. + 13. März

Buddha Vajrapani Ermächtigung
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

Vajrapani 2

Buddha Vajrapani ist eine Emanation Buddha Vajradharas. Seine Funktion ist es, unsere Verblendungen vollkommen zu zerstören. Kann er das? Er kann das! Wie macht er das? Er macht das, indem er unserem Körper und Geist eine ganz besondere spirituelle Kraft verleiht. Genau deshalb zeigt Buddha Vajrapani einen zornvollen Aspekt.

Wenn wir die außergewöhnlich kraftvollen Segnungen Buddha Vajrapanis erhalten, werden wir endlich die Quellen des Leidens in unserem Geist klar erkennen können. Dann werden wir sie allmählich austrocknen und schließlich vollkommen zerstören. Welche Befreiung!

Zeitplan
Samstag: Ermächtigung von Vajrapani

09:30             Beginn Anmeldung (bitte frühzeitig da sein!)
10:00-12:00 Ermächtigung von Vajrapani
14:30-16:00 Kommentar zur Praxis
17:00-18:15 Wunscherfüllendes Juwel

Sonntag: Vajrapani Retreat
10:00-11:15 Unterweisungen und Meditation
11:45-13:00 Unterweisungen und Meditation
14:00-15:15 Unterweisungen und Meditation

Kosten
50 € ganzes Wochenende
40 € nur Samstag
0 € mit Zentrumskarte Plus

Jeder ist herzlich willkommen!

Anmeldung
unter www.meditation-in-muenchen.de


 

… UND HIER DAS FORTLAUFENDE ÜMA PROGRAMM

Buddha welcome

PROGRAMM AM MONTAG & SAMSTAG

Grundlagenstudium
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

wie wir den Geist verstehen_cover07.03. 19:00 Uhr
14.03. 19:00 Uhr
21.03. 19:00 Uhr
26.03. 10:00 Uhr – 15:00 Uhr
28.03. 19:00 Uhr

Jeder ist willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es reicht, Interesse und Freude an Buddhismus und Meditation zu haben und sich ein lebenspraktisches Studium zu wünschen. Dann seid ihr hier genau richtig!

Infos unter http://meditation-in-muenchen.de/studium/grundlagenprogramm/


PROGRAMM AM DIENSTAG

1.
Meditation zur Entspannung
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

Meditation HappinessMeditieren lernen – inneren Frieden entdecken
18:15 bis 19:00 Uhr
5 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

01.03. Lichtkörper
08.03. Klarheit
15.03. Klarheit
22.03. Ursprungsgeist
29.03. Ursprungsgeist

Wir machen uns an diesen Abenden anhand von einfachen, aber kraftvollen Meditationen, wie zum Beispiel Atemmeditation, mit Meditation im Allgemeinen vertraut. Wir kommen zur Ruhe, machen kleine Erfahrungen und können danach Fragen klären.


2.
Vorträge mit Meditation
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

Brücke 3Freudvoller Weg des Glücks
19:30 – 21 Uhr
8 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

01.03. Die Vier Edlen Wahrheiten II
08.03. Wut
15.03. Anhaftung
22.03. Verblendeter Stolz
29.03. Verblendeter Zweifel

Die Vorträge folgen dem Buch des Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso Rinpoche Freudvoller Weg. Es besteht deshalb die Möglichkeit, das Thema im Buch nachzulesen und daheim zu vertiefen.


PROGRAMM AM MITTWOCH

1.
Mittagsmeditation
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

beach-meditation_320x215Meditieren lernen. Inneren Frieden entdecken.
12:00 – 12:45 Uhr
5 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

02.03. Lichtkörper
09.03. Klarheit
16.03. Klarheit
23.03. Ursprungsgeist
30.03. Ursprungsgeist

In der Meditation entdecken wir unser Potential für inneren Frieden. Wir erleben, wie wir unser Leben mit Freude erfüllen und alltägliche Probleme lösen können. Schritt für Schritt machen wir uns mit der Kunst der Meditation anhand von einfachen aber kraftvollen Meditationen vertraut.


2.
Kompaktkurse am Abend
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

Wasser1.Kompaktkurs: Meditieren lernen
16.03. Teil I
23.03. Teil II

 

 

Buddha (3)2. Kompaktkurs: Einführung in den Buddhismus
30.03. Teil I
06.04. Teil II

jeweils von 19:00 – 21:15 Uhr

Am ersten Abend lernen wir die Grundlagen der Meditation (Kurs 1) und des Buddhismus (Kurs 2) kennen. Danach können wir eine Woche lang das Erlernte im Alltag anwenden.

Am zweiten Abend klären wir Hindernisse, die vielleicht bei der Übung aufgetreten sind, und vertiefen unser Verständnis dieser Methoden.

So kann dieser Kurs ein optimaler Start in eine eigene Meditationspraxis sein (Kurs 1) oder eine optimale Möglichkeit, ein Verständnis für Buddhismus und Meditation zu gewinnen.

Zeitplan jeweils
18:30 Uhr              Beginn Anmeldung
19:00-20:00 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen
20:00-20:15 Uhr Teepause
20:15-21:15 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen

Kosten jeweils
30 € für beide Abende
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

Anmeldung
unter www.meditation-in-muenchen.de


PROGRAMM AM DONNERSTAG

1.
Meditationen für ein glückliches Leben
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

Neues MeditationshandbuchLamrim Meditationen kennenlernen
18:15 – 19 Uhr
5 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

03.03. – 17.03. – 24.03. – 31.03.

Schritt für Schritt machen wir uns mithilfe der kraftvollen Meditationen des Lamrim mit der Kunst der Meditation vertraut, wie zum Beispiel mit Meditationen über Liebe und Mitgefühl.


2.
Offener Meditationsabend
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

MeditationMeditieren lernen – Inneren Frieden entdecken
19:30 – 20:45 Uhr
7 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

03.03. Lichtkörper
17.03. Klarheit
24.03. Klarheit
31.03. Ursprungsgeist

Der Einstieg ist jederzeit ohne Anmeldung möglich. Einfach vorbeikommen.


PROGRAMM AM SONNTAG

Kompaktkurs am 20.03.
Verwandle dein Leben
mit Zentrumslehrer Holger Hetzel

14:30 – 18:30 Uhr
30 €
mit Starter-, Abo- und Zentrumskarte frei

Verwandle dein LebenIn diesem Kurs lernen wir, durch Schulung in besonderen Meditationen unseren Geist und unser Leben zu verwandeln. Im Besonderen lernen wir, wie wir schwierige Situationen in etwas Nützliches umwandeln können. Was könnte sinnvoller sein?

Die Grundlage für diesen Kurs ist das Buch des Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso Rinpoche Verwandle dein Leben.

Zeitplan
14:15 – 14:30 Uhr Anmeldung
14:30 – 15:30 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen
15:30 – 16:00 Uhr Pause mit Tee und Gebäck
16:00 – 17:00 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen
17:00 – 17:30 Uhr Pause mit Tee und Gebäck
17:30 – 18:30 Uhr Vortrag + Meditation + Fragen

Anmeldung
unter www.meditation-in-muenchen.de


PUJAS – GESUNGENE GEBETE – GESAMTÜBERSICHT

Die Teilnahme an Gruppengebeten, den Pujas, sind kraftvolle Methoden, um Buddhas Segnungen, Inspiration und Schutz zu Pujaerhalten. Jeder ist herzlich eingeladen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

14.03. Herzjuwel
21.03. Herzjuwel
25.03. Darbringung an den spirituellen Meister
28.03. Herzjuwel

jeweils um 18 Uhr


Unsere ÜMA Mäuse

Vorfrühlingsfrühstück

MausMausMausMausMausMaus

Sonntagmorgen. Wieder ist richtig was los im Üma. Nein, dieses Mal kein Retreat. Die Mäuse haben ein paar alte Schulfreundinnen zu einem Vorfrühlingsfrühstück eingeladen. Sozusagen ein internes Klassentreffen. Die Freundinnen waren noch nie im Üma und schauen sich neugierig um. Der Tisch biegt sich von Köstlichkeiten. Und alles so gesund. Mäuseherz, was willst du mehr? Also, ran ans Müsli. Da lässt sich keine lange bitten.

Die Freundinnen schwatzen und futtern und futtern und lachen. Irgendwann sind sie alle angenehm satt. Sie recken sich und strecken sich. Dürfen wir uns mal umschauen? Na klar! Sie staunen. Das sieht ja schön aus hier. So gemütlich. So friedlich. So schön bunt. Und so klar und ordentlich. Ja echt, alles piccobello sauber. Wer putzt hier eigentlich? Und wer ist hier der Chef? Und wer organisiert das Ganze? Und was findet überhaupt hier statt? Fragen über Fragen.

Also, der Reihe nach. Erst räumen sie das Frühstück weg. Es gibt sogar eine Geschirrspülmaschine. Perfekt. Dann setzen sie sich in die Runde. Unsere drei Mäuse freuen sich. So haben sie sich das vorgestellt. Erste Maus: Fragt einfach drauflos, alles was euch einfällt. Wir machen uns ein paar Notizen und dann werden wir euch alles ganz genau erzählen.

Das lassen sich die Freundinnen nicht zweimal sagen. Sie haben viele Fragen auf dem Herzen und schon geht‘s los: Wozu braucht man solch ein Zentrum? Wem gehört es überhaupt? Und wer kommt hierher? Und wer macht die ganze Arbeit? Und wie hoch ist der Verdienst? Na ja, mindestens der Mindestlohn, oder?

Die Mäuse bersten fast vor Lachen. Halt! Das reicht. Sonst wird’s unübersichtlich. Verdienst, Mindestlohn! Sie denken an die unermesslichen Verdienste und den inneren Reichtum – aber das verschieben sie besser auf später, sonst platzt den Freundinnen noch der Kopf. Also der Reihe nach:

Erste Maus: Das Üma Zentrum hat nur ein Ziel. Es will den Münchner und Menschen in ganz Bayern helfen, ihre Probleme zu lösen.
Die Freundinnen mit großen Augen: Jessas! Sonst nix? Wie wollt ihr denn das schaffen? Das geht doch gar nicht!
Dritte Maus: Klar geht das! Man braucht nur eine Methode, mit der man in allen Lebenslagen – seien sie gut oder schlecht – einen glücklichen und friedvollen Geist bewahren kann.
Freundinnen: Äh, wie bitte ??? Das geht doch gar nicht!!!
Erste Maus: Klar geht das! Wenn unser Geist immer glücklich ist, sind wir immer glücklich. Und wenn wir immer glücklich sind, haben wir nie mehr mit nix ein Problem.
Zweite Maus: Und die anderen mit uns auch nicht. Aber das nur nebenbei …
Freundinnen: Solch eine Wundermethode gibt’s doch gar nicht!
Alle drei Mäuse wie aus einem Mund: Klar gibt’s die! Kadam Dharma ist die Methode. Buddhas Lehren sind die Methode. Wir haben es ausprobiert. Es funktioniert.

Gut. Das lassen die Freundinnen mal so stehen. Passt irgendwie. Die drei Üma Mäuse scheinen immer glücklich zu sein. Ganz im Gegensatz zu früher, das haben sie sofort gemerkt.

Erste Maus: Also weiter … Das Üma Zentrum gehört keinem. Oder besser gesagt, es gehört allen.
Freundinnen: Allen?.
Zweite Maus: Allen Lebewesen natürlich, deshalb sind wir ja auch gemeinnützig.
Dritte Maus: Und in Gang gehalten wird von vielen. Wir haben Glück, bei uns helfen viele aktiv mit, sonst könnte es nicht so gut funktionieren.
Zweite Maus: Das Üma ist praktisch ein Projekt von allen Lebewesen für alle Lebewesen.
Dritte Maus: Genau. Und jeder, der kommt, kann sich einbringen und Teil dieses Projekts werden.

Die Freundinnen runzeln die Stirn. Sollen sie jetzt hier etwa eingespannt werden? Die Mäuse sehen das und schmunzeln.

Erste Maus: Aber man MUSS nicht mithelfen. Man kann auch einfach kommen, zuhören, nachdenken, meditieren, lernen, studieren, entspannen, genießen …
Dritte Maus: … Kekse essen, Tee trinken …
Zweite Maus: … und wieder gehen …

Die Freundinnen staunen. Das hört sich ja unerhört an. Erstaunlich. Kann es sein, dass jemand einfach so mithilft? Ohne Geld zu kriegen? Also echt mal …

Zweite Maus: Schaut doch einfach uns an. Dann wisst ihr, wie viel Freude es macht, einfach etwas Sinnvolles zu tun. Zum Beispiel anderen helfen den Kadam Dharma kennenzulernen. Oder …
Erste Maus: … Teil einer Gemeinschaft zu, mit anderen Kadampas Freundschaft zu schließen, die Gelegenheit zu haben, das was wir hier lernen, umzusetzen …
Erste Maus: … das ist wie Schokolade essen. Man muss es tun, um zu wissen, wie gut sie schmeckt. Für mich ist das Mithelfen im Üma ein wesentlicher Teil meiner spirituellen Praxis geworden. Und diesen Teil möchte ich auf keinen Fall missen.
Dritte Maus (lacht): Ihre Hoffnung ist, dass sie beim Putzen die Leerheit verwirklicht, wie Geshe Jayulwa als er den Papierkorb ausleerte.
Zweite Maus: Wie spannend das ist, könnt ihr daran sehen, dass im Moment sage und schreibe 30 Leute einen festen Job übernommen haben. Und ein paar helfen gelegentlich mit, ohne sich fest für einen Job zu verpflichten.
Erste Maus (stolz): Also, helfen fast 40 Leute.

Den Freundinnen bleibt die Spucke weg. Fast 40 Leute? Wahnsinn. Dass es überhaupt so viele Jobs gibt in einem doch relativ kleinen Zentrum!? Was tun die denn alle?

Plötzlich reden die Mäuse wild durcheinander: Und ob alle etwas tun können! Das kann alles Mögliche sein. Von Arbeiten im Internet über Organisation, Werbung, Kursbetreuung, Putzen und so weiter … Es gibt jede Menge Jobs. Zeitaufwand und Art der Arbeit können sehr unterschiedlich sein und jeder Job wird jedem ganz individuell wie auf den Leib geschnitten. Vieles kann auch von daheim aus erledigt werden. Wir sind da echt flexibel.

Erste Maus: Wir können euch garantieren, wenn einer mitmachen will, finden wir den passenden Job für ihn oder sie.
Zweite Maus: Das ist alles super organisiert. Soweit ich weiß, gibt es fünf verschiedene Teams. Ein Team für den Adminbereich (also Verwaltung), da mache ich mit.
Dritte Maus: Ein Team für den EPC Bereich (also spirituelles Programm im weitesten Sinn, Werbung usw.). Da mache ich mit.
Zweite Maus: Ein Team der Lehrer (im Üma und den Zweigzentren).
Erste Maus: Und ein Team fürs Putzen, da mache ich mit.
Dritte Maus: Und ein Team für die Kursbetreuung, da machen wir alle mit. Das sind natürlich mehrere Teams für die vielen, vielen Kurse, die unser unermüdlicher Holger anbietet und die fast immer ausgebucht sind. Da ist richtig viel zu tun. Das würde ein Team allein gar nicht schaffen.

Die Freundinnen lassen sich von der Begeisterung anstecken. Wer weiß, vielleicht machen sie auch mal mit. Probeweise. Wie machen wir das? Einfach mal kommen und sagen: „Hey, habt ihr einen Job für mich? Ich will auch mitmachen?“

Dritte Maus: So ungefähr. Das passiert wirklich. Jemand kommt zweimal, dreimal und sagt dann: Ich würde auch gern mithelfen.
Erste Maus: Aber ihr seid sowieso jetzt gerade hier. Schaut, hier hängen die ganzen Listen. Sucht euch aus, was euch gefällt, was ihr könnt, wozu ihr Lust habt. Wir verweisen euch dann an die richtige Stelle

Zweite Maus verschwörerisch: Und wisst ihr was? Nein, das wisst ihr noch nicht. Ist auch noch nicht ganz spruchreif, aber im Gespräch.
Alle: Was denn? Was denn?
Zweite Maus: Geplant ist, einmal im Jahr ein Dankeschön-Dinner für alle Mitglieder, alle Mithelfer und alle Gönner zu organisieren.
Wow! Ja, das wär’s doch! Einfach als nette Geste. Schon stehen die Freundinnen am „Schwarzen Brett“ und schauen und prüfen und überlegen.

Unsere Mäuse staunen. Ihr Vorfrühlingsfrühstück hat plötzlich eine ganz unerwartete Richtung genommen. Aber so ist. Das Potenzial für das Gute ist da. Und es ist riesig. Wir wissen es nur nicht. Doch wenn die Bedingungen alle zusammenkommen, kann nichts sein Wachstum aufhalten. Genau wie im Frühling, wenn plötzlich alles zu sprießen beginnt. Oder wie bei den Flüchtlingen. Da sprießt plötzlich eine Willkommenskultur, eine geradezu überbordende Bereitschaft zu helfen, die hat man nicht für möglich gehalten. Toll. Ein kleines Wunder.

Alle Mäuse gönnen sich nun eine kleine Pause. Sie sitzen in der Runde und überlassen sich dem guten Gefühl, dass dieses Frühstück wirklich etwas ganz Besonderes war. Und du, liebe Leserin, lieber Leser, wenn du Lust hast mitzumachen, schau einfach mal vorbei …


Gras im Sonnenlicht
Launen eines Korbflechters

Hilf nicht mir
Nicht meinem Herzen
Nicht meinem Verstand
Verschaffe mir erst die Not
Den Hunger den Durst die Irrfahrt
Lass mich nicht suchen
Zeige mir die Hölle
Den unklaren berauschten Himmel
Der nichts freisetzt und nichts hergeben will

Die Sonne scheint vergebens
Der Mond lässt in der Dämmerung
Das Land der Schatten flackern
Hilf mir in der Not hervorzutreten
Geboren zu werden
Hier zu sein
Deute auf die Unordnung
Den falschen Standort
Die mangelnde Unterscheidung
Die versteckte verborgene Suche nach Orientierung

Orientierung
Die lebendige Not
Sucht nach Ordnung
Einer klaren Gesetzmäßigkeit
Nicht nach Erfüllung
Nicht nach Sinn und Zufriedenheit
Der Helfer hilft
Das was ist wird umgestellt neu geordnet umgewertet
Nichts kommt hinzu nichts geht
Alles bleibt wo es ist
Nicht aber wie es war
Die Ordnung ist kein Umzug kein Exodus
Der Raum dazwischen
Der neue Platz
Die Ökologie der Psyche
Die Ordnung die die Not durchblickt
Und im Keim erstickt

Die Sonne scheint
Die Höllen werden sichtbarer
Und der Mond nimmt zu

Ordnung klärt reinigt und verbrennt
Nicht nur mich auch meine Umwelt
Sie lässt gedeihen wachsen
Und das Spiel tausend Tänze tanzen

Die Frische das Neugeborene
Die erfreute Hebamme
Der Wind eilt glücklich zeigt und klärt
Schütze dich nicht
Die Not wird das Fürchten verwandeln
Mich weiten den Ort den Raum und den Himmel
Es fließt Wasser in alle Risse Nischen Ecken und Winkel
Nichts bleibt aus
Welch ein Wunder
Das Unsichtbare wird genährt und gestillt

Eis ist eine unlebendige dicke tiefe trockene Schicht
Etwas Wärme löst das Unzumutbare auf
Es fließt jetzt dort wo es nicht hin konnte

Jene heilvolle Unordnung
Ruft den Nothelfer in dir hervor
Und das Kind mit einem Schrei mit einem Seufzen
Schreitet über die Schwelle

Mit der Nacht versöhnst du dich
Und der Tag umarmt dich liebevoll

***

Der erste Schritt ist die Mitte im Kreuz
Er umfasst Vergangenheit Zukunft und den Raum dazwischen
Die Naht das Gefüge das Ineinandergreifen
Deine Entwicklung dein Wachstum
Er begleitet dich solange du der Richtung folgst
Ändert sich etwas war er nicht der Erste
Er ist ein Segen das dritte Bein
Ein Wanderstab als Vorbild auf dem Weg
Er segnet dein Wesen
Nährt dich durch Erinnerung
Frohlockt in deiner Ausdauer
Und bringt durch Bewegung Rettung

Der erste Schritt bleibt stets der Entscheidende
Selbst die Vollkommenen stehen vor ihrem ersten
Hast du einmal den ersten Schritt getan
So bist du nicht mehr hier und noch nicht dort
Ein Wanderpilger Auserwählter
Der mit Freude weidet auf den grünen Wiesen
Du lebst nicht nach unseren Jahren
Die Jahreszeiten sind deine Herberge
Im Herbst fällst du mit den Blättern ab
Und wirst zu einem Niemand
Der Winter begräbt dich fürsorglich und gründlich
Er sät dich im Frühling
Aus dir geht eine Neugeburt hervor
Und der Sommer bereitet seine reifenden Früchte für die Ernte
Deine Zeiten sind nicht unsere Stunden
Während du stirbst erwächst neues Leben
Das teilst du mit anderen
Du bist Hebamme
Erwachst und bleibst trotzdem ganz Kind
Frisch für eine jede neue Jahreszeit

Der erste Schritt ist dein Boot
Das die großen Flüsse des Lebens überquert
Und dich mit seinen schweren sicheren Rudern begleitet
Zu den Ufern der Oasen
Den Gefilden deiner nichtahnbaren Sehnsüchte

***

Gras im Sonnenlicht


Kommentare sind geschlossen.