MEDITATION IN MÜNCHEN

Zentrum für modernen Buddhismus

ÜMA Newsletter Februar 2015

Liebe ÜMA Freunde!

Wie gut, dass es den Fasching gibt.Fasching 1 Dann gibt es nämlich auch Faschingsferien. Und die kommen uns gerade recht für ein längeres Lamrim Meditationsretreat. Portugal 4Lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen. Statt im Fasching Sinn und Verstand zu verlieren, fassen wir uns ein Herz und steigen ein paar Stufen hinauf zum Gipfel der Erleuchtung.

Euer ÜMA Team


Kompaktkurs Verwandle dein Leben
Sonntag 01.02.

von 14:30 – 18:30 Uhr

€ 30
mit Zentrumskarte frei

Vogel KäfigDieser Kompaktkurs enthält alles, um erfolgreich mit einer Meditationspraxis beginnen zu können.

• Was ist Meditation?
• Wo sitze ich? Wie sitze ich?
• Wie fange ich an?
• Wie gehe ich mit Schwierigkeiten um?
• Wie oft und wann übe ich am besten zu Hause?
• Wie baue ich meine Praxis in den Alltag ein?

Anmeldung ist erforderlich unter www.meditation-in-muenchen.de


Kompaktkurs am Mittwoch Achtsamkeit
04.02. Teil 1
11.02. Teil 2
jeweils von 19:00 – 21:15 Uhr


Kursgebühr 30 € (für beide Teile) einschließlich Getränke und Knabbereien

mit Zentrumskarte frei 

SteineDieser Kompaktkurs findet an zwei aufeinanderfolgenden Mittwochabenden statt. Am ersten Abend lernen wir die Grundlagen der Meditation kennen. Danach können wir eine Woche lang das Erlernte im Alltag anwenden. Am zweiten Abend können wir die Hindernisse klären, die bei der Übung aufgetreten sind, und unser Verständnis der Meditation vertiefen.

Auf diese Weise ist der Kurs die optimale Gelegenheit für den Start in eine eigene Meditationspraxis.

Zeitplan:

18:30 Uhr                     Anmeldung
19:00 – 20:00 Uhr        Vortrag + Meditation + Fragen
20:00 – 20:15 Uhr        Teepause
20:15 – 21:15 Uhr         Vortrag + Meditation + Fragen

 


Meditationsretreat Die Stufen des Pfades zur Erleuchtung
Freitag 13.02. – Mittwoch 18.02

Wir alle haben das Potenzial uns zu verwandeln und unsere guten Eigenschaften anwachsen zu lassen. In diesem Retreat schulen wir uns in Meditationen, die zu anhaltendem inneren Frieden und Glück führen.

Beginn:
Freitag, 13.02. um 19 Uhr

Ende:
Mittwoch, 18.02. um 17 Uhr

Brücke 3Sitzungszeiten:
10:00 – 11:15 Uhr
12:00 – 13:15 Uhr
15:30 – 16:45 Uhr
17:30 – 18:45 Uhr

 

Kosten:
80 € / 40 € mit ZK ganzes Retreat (Anmeldung erforderlich)
7 € / 4 € mit ZK pro Sitzung (ohne Anmeldung)

Es ist möglich an einzelnen Sitzungen oder Tagen teilzunehmen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Jeder ist herzlich willkommen.


MeditationKompaktkurs Meditieren lernen
Sonntag 22.02.
von 14:30 – 18:30 Uhr

30 €
mit Zentrumskarte frei

Für alle, die in einem wirklich kompakten Kurs erleben wollen, wie es sich anfühlt richtig zu meditieren. Anmeldung ist erforderlich unter www.meditation-in-muenchen.de


Weitere Februar Termine im Überblick

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Einstieg & Schnuppern jederzeit möglich!

Guru Sumati Buddha Heruka  2 (cloud)Kadampa Meditation kennenlernen
am Dienstag & Donnerstag

von 18-19 Uhr
kostenfrei

Nach anfänglichen Erfahrungen mit Meditation entsteht ganz natürlich der Wunsch nach Vertiefung. Dafür ist dieser Kurs gedacht. Er bietet eine praktische und umfassende Anleitung für unsere tägliche Meditationspraxis.

03.02. – 05.02. – 12.02. – 19.02. – 24.02. – 26.02.


Moderner Buddhismus am Dienstag
Glück aus einer anderen Quelle

19:30 – 21 Uhr
7 €
mit Zentrumskarte frei

Buddha1Die besonders klaren Anleitungen des Kadampa Buddhismus geben uns die Möglichkeit, leicht einen spirituellen Weg zu finden und ihn mit unserem modernen Leben zu verbinden. So machen wir eine tiefe Erfahrung inneren Friedens. Jeder Abend ist in sich abgeschlossen. Er besteht aus Atemmeditation, Vortrag, gesungenen Gebeten und angeleiteter Meditation. Wir können zuhören, lernen, Fragen stellen, uns austauschen oder einfach die innere Ruhe genießen.

03.02. Was ist der Geist?
10.02. Die Kostbarkeit unseres menschlichen Lebens?
24.02. Was bedeutet unser Tod?


Mittagsmeditation am Mittwoch
Meditieren lernen. Inneren Frieden entdecken.

Meditation12:00 – 12:45 Uhr
4 €
mit Zentrumskarte frei

In der Meditation aktivieren wir unser Potenzial für inneren Frieden. Atemmeditation reduziert unseren Stress. Die sorgenvollen Gedanken lösen sich auf. Es entsteht Raum für Neues.

04.02. – 11.02. – 25.02.


Offener Meditationsabend am Donnerstag
Atem. Konzentration. Innerer Friede.

19:30 – 20:45 Uhr
6 €
mit Zentrumskarte frei

Meditation rotes HerzEin fortlaufender Kurs, in dem wir Meditationen lernen, die zu einem glücklichen und sinnvollen Leben führen. Schritt für Schritt bauen wir unsere eigene Meditationspraxis auf und machen uns mit der Kunst der Meditation vertraut.

05.02. Reines Licht
12.02. Reines Licht
19.02. Inspiration
26.02. Inspiration


wie wir den Geist verstehen_coverStudienprogramm
Wie wir den Geist verstehen

mit Holger Hetzel
Samstag von 10-12 und 13-15 Uhr

07.02.
21.02. mit Diskussion

Dieses Buch bietet uns tiefe Einsichten in unseren Geist. Es zeigt uns, wie wir unser Verständnis der Natur und Funktion unseres Geistes in unserem Alltag umsetzen und unser Leben verwandeln können.


Pujas

Pujas02.02. Gesungene Gebete 18:30 Uhr + Zentrumsabend
09.02. Vajrayogini 19 Uhr
10.02. Darbringungen an den spirituellen Meister 17 Uhr
23.02. Puja Abend 19 Uhr
25.02. Darbringungen an den spirituellen Meister 19 Uhr

 


Aus dem Leben der Kadampas

Working-Snow-Visit in Tharpaland

Irgendwie hatte ich den Wunsch zwischen den Feiertagen bei den Tharpaländern Working-Visit zu machen und bei den Vorbereitungen für das Drei-Monats-Retreat mithelfen zu können und dabei auch mal ganz anders Silvester zu feiern.

Mit der Bahn ging es von München nach Berlin und dann noch mit der Bummelbahn nach Schwante. Nach einem 20 minütigen Fußmarsch bei herrlicher Abendsonne erreichte ich dann Schloss Sommerswalde.

Ganz herzlich wurde ich von Zoma und Sangsin empfangen, die mir auch gleich ein leckeres Essen kredenzten. Also wenn mal jemand sehr gut und günstig essen will, dann muss er zum Working-Visit nach Sommerswalde fahren (Geheimtipp: Dort gibt es auch Elses Plätzchen).

Ein kurzer Blick in die Gompa musste ja schon sein, bei dem Altar… Der Blick war dann auch wirklich ganz kurz, da die Innentemperatur der Gompa sich verdammt nah an die Außentemperatur angepasst hatte und ich mit meinen Söckchen schnell merkte, dass ich dafür nicht richtig angezogen war.

Beim Abendessen konnte ich dann mein Englisch improven und erzählte, dass Holger ein sehr guter Dharma Erklärer ist, mit den, wie ich am Gesichtsausdruck der Zuhörer sehen konnte, unpassenden Worten: „Holger can complain very exactly!“.

Am nächsten Tag wurden wir von einer bezaubernden Winterlandschaft mit strahlendem Sonnenschein geweckt. Also durfte ich mit Alex zusammen ein paar Stunden den Schnee rund ums Haus räumen – was für ein Spaß. Insgeheim hoffte ich, dass es in der nächsten Nacht wieder schneien würde.
Sommerswalde Schnee   Tharpaland Snow 1   Tharpaland Snow 3   Tharpaland Snow 2
Danach aber ging es ans Eingemachte. Die Gompa musste leer geräumt und gesäubert werden, da ein Teppich dort verlegt werden sollte. Also Licht, Socken und Heizung an und los ging’s. Zoma fragte ich, ob der Teppich denn dann für immer bleiben würde und sie meinte nur lachend: „Yes, FOREVER!!!“. Aha, soviel also gleich mal zur Unbeständigkeit.

So vergingen dann die darauf folgenden Tage mit Putzen, Ausräumen, Tee trinken, Einräumen, Schnee räumen, Essen, Teppich schleppen und einer Muskelzerrung von Alex wie im Flug. (Laut Arzt kommt so eine Muskelzerrung im Flug, aber für den Heimweg braucht sie dummerweise Wochen).

An Silvester gab es natürlich wieder sehr gutes Essen und um Mitternacht eine Tara Puja. Danach plumpsten alle ins Bett…

Insgesamt war es eine sehr kurzweilige und schöne Zeit in Sommerswalde mit sehr netten Menschen. Da komm ich gerne wieder! Ich arbeite sowieso gern, auch im alltäglichen Leben, aber irgendwie fand ich es in Tharpaland um soooooo viel sinnvoller. Woran das wohl liegen mag?
Oliver


Unsere ÜMA Mäuse

Konzentration säen. Inneren Frieden ernten.

Maus     Maus     Maus     Maus

Heute besuchen die Mäuse die Newsletter Redaktion. Dort will man wissen, wie es ihnen bei ihrem Konzentrationsretreat ergangen ist und welche Ernte sie denn nun „eingefahren“ haben. Sie sitzen in der Runde bei Knabberzeug und Yogi Tee und legen gleich los.

NR: Wie geht es euch? Ihr strahlt ja richtig von innen heraus!
Die Mäuse reden durcheinander: Ja, es war toll. Eine unglaubliche Erfahrung. Aber auch anstrengend. Bin schon an meine Grenzen gekommen. Es wirkt immer noch nach. Diese vier Tage waren echt inspirierend. Etwas ganz Besonderes.

NR: Nun bitte eine nach der anderen. Was war das Schönste?
Erste Maus: Das Schweigen.
Zweite Maus: Die innere Ruhe.
Freundin: Die Unterstützung durch die Gruppe.
Dritte Maus: Dass ich nur an mein Konzentrationsobjekt und an nichts anderes denken musste wie arbeiten, einkaufen und so weiter.
Erste Maus: Ja, wir hatten alles super organisiert.

NR: Was war das Schwierigste?
Dritte Maus: Der erste Tag war besonders hart. Da tauchten Bilder in meinem Geist auf von denen ich überhaupt nicht wusste, dass sie da drin sind. Aber am zweiten Tag wurde es besser und dann immer besser.
Freundin: Mich hat es zwischen Begeisterung und Entmutigung hin und her gerissen. Manchmal hatte ich das Gefühl, keine Minute mehr sitzen zu können. In anderen Sitzungen verrann die Zeit dagegen wie im Nu.
Zweite Maus: Ich bin oft an meine Grenzen gekommen. Allein hätte ich bestimmt aufgegeben.
Erste Maus: Mir hat irgendwann der Rücken weg getan und meine Pfoten sind eingeschlafen.

NR: Was hat euch geholfen, wenn es mal schwer wurde?
Dritte Maus: Mir hat der Gedanke geholfen, dass mein Meditationsobjekt nicht weit weg, sondern mein Wesenskern ist. Da konnte ich mich hineinfallen lassen und entspannen. Das war super.
Freundin: Ich habe an das Kind beim Spielen gedacht. Das hat mich in die Mitte gebracht und beruhigt.
Zweite Maus: Ich habe mich inmitten meiner Sangha geborgen gefühlt. Dazu vor mir im Raum die Buddhas. Ich habe ihren Segen gespürt. Und schon ging es wieder.
Erste Maus: Ich habe meine körperlichen Verspannungen mit eine paar Qi Gong Übungen gut auflösen können.
NR (entgeistert) Was? Du bist aufgestanden und hast Qi Gong gemacht? Hat das die anderen nicht gestört?
Erste Maus (lacht): Ach was! Ich habe mir einfach eine Übung vorgestellt, mich dabei entspannt und dann mit meiner Konzentration weiter gemacht. Hat geklappt. Tja, das ist wohl die Kraft der Imagination.
Dritte Maus: Am meisten hat uns allen natürlich geholfen, dass wir sieben Wochen lang fleißig geübt hatten.
Zweite Maus: Das stimmt. Ohne diese tolle Vorbereitung hätte es sicher nicht geklappt.
Freundin: Das ganze Konzentrationsprogramm ist eine Wucht.

NR: Wie geht es jetzt weiter, was ist euer Plan?
Mäuse reden wieder durcheinander: Gar keine Frage, ich mache weiter. Ich auch. Ich auch. Ich auch.
NR: Und wie macht ihr das?
Erste Maus: Ich reserviere täglich 20 Minuten für die Praxis der Konzentration.
Zweite Maus: 15 Minuten sind bei mir drin.
Dritte Maus: Ich nehme mir täglich 30 Minuten vor. Aber mindestens 20.
Freundin: Ich mache jeden Tag 10 Minuten mindestens. Aber wirklich jeden Tag.
NR: Und wenn tatsächlich mal was dazwischen kommt?
Freundin: Dann mache ich am nächsten Tag weiter. Ich lasse nicht mehr los.

Alle nicken. Genau das ist der Plan. Dann werden sie im Herbst das ganze Programm wieder mitmachen. Und dann wird man ja sehen, welche Fortschritte sie gemacht haben.

NR: Und warum macht ihr das?
Da müssen die Mäuse nicht lange überlegen. Das haben sie sich selbst schon gefragt. Sie wissen die Antwort.
Dritte Maus: Weil ich weiß, dass Konzentration die Lebenskraft der Spiritualität ist.
Freundin: Weil ich das Gefühl von innerem Frieden nicht mehr missen möchte.
Zweite Maus: Weil ich ohne Konzentration nicht weiter komme. Von nix kommt eben nix!
Erste Maus: Weil ich in diesem Leben das ruhige Verweilen erlangen möchte. Ich habe mir fest vorgenommen, alles dafür zu tun.

Das Newsletter Team ist schwer beeindruckt. Das hat ja ganz schön eingeschlagen bei den Mäusen. Sie zweifeln nicht daran, dass sie alle ihren Weg gehen werden. Die dritte Maus fasst das zusammen, indem sie meint: Ich bin sicher, wir haben mit diesem Retreat und dieser Erfahrung den Rubikon überschritten.

Basta. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Schnell wird aufgeräumt. Dann hört man die vier Freundinnen über den Hof trippeln und die Erste fragen: Wie war das mit dem Rubikon?

Wisst ihr es?


Gras im SonnenlichtGras im Sonnenlicht

Launen eines Korbflechters

 

Wir sehen das, was nicht existiert
Wir sehen nicht, dass es nicht existiert
Wir sehen nicht das, was existiert

***

Am Anfang sind die Lehren unser Boot
Dann sind sie unser Körper
Später sind es unsere Verwirklichungen
Wir werden zum Fährmann
Und verlassen für immer dieses Ufer

***

Jeden Augenblick
Kreist der Tod um mich
Hört er auf dies zu tun
Ist der Tanz doch nicht zu Ende
Weil ich sterblich bin
Ist der Sog noch da
Bis ich nicht mehr bin

***

Blickst du nicht zurück
Schwinden deine Fußstapfen hinter dir
Ketten die uns binden schmelzen
Knoten unserer falschen Sichtweisen verlieren ihren Halt
Wolken verlieren ihre Gesichter

Klar und offen ist der Blick
Ins Unendliche weitet er sich
Als hätte die Erde sich entschattet
Gleich dem Himmel
Ist alles bloß Erscheinung

***

Die Jahreszeiten sind die Ufer des Lebens

Wir denken wir haben alles in der Hand
Doch wie wenig davon liegt darin
Außer Einbildung Verblendung und Verstrickung

Stecken wir den Kopf in den Sand
Ist das Ersticken ohne Verstrickung
Je blinder wir sind
Umso stärker ist das Bedürfnis
Die Zügel in der Hand zu halten

Halten uns die Grenzen zusammen?
Halten die Ufer den Fluss zusammen?
Hat der Mensch die Natur in der Hand?
Hat der Soldat sein Leben in der Hand?
Hat der Arzt seinen Patienten in der Hand?
Hat der Schüler Dharma in der Hand?
Hat der Guru seinen Schüler in der Hand ?

Nicht mal unsere Arme halten ihre Hände
Unsere Beine ihre Füße
Unser Rumpf seinen Kopf
Selbst der Fluss hält seinen Lauf nicht fest

Nichts liegt in deiner Hand –
Nur die Zügel
Zuweilen ziehst du an

Sie liegen nur in deiner Hand
Damit du zu den Zügeln der Zähmung wirst

Der Guru muss zur Mitte unseres Lebens werden
Und die Zügel blättern ab – wie Holzspäne
Ein gezähmter Geist ist frei von jener Last

***

Gras im SonnenlichtGras im Sonnenlicht


 

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