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Avalokiteshvara Sadhana
Gebete und Bitten an den Buddha des Mitgefühls
Tropfen des essenziellen Nektars
Eine besondere Fasten- und Reinigungspraxis in Verbindung mit dem Elfgesichtigen Avalokiteshvara
Essenz des Glücks
Gebete der sechs vorbereitenden Übungen für die Meditation über die Stufen des Pfades zur Erleuchtung
Die Große Mutter
Eine Methode, Behinderungen und Hindernisse durch die Rezitation des Sutras der Essenz der Weisheit (Herz-Sutra) zu überwinden
Herzjuwel
Der Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit dem zusammengefassten Sadhana seines Dharma-Beschützers
Befreiung von Leid
Lobpreisungen und Bitten an die Einundzwanzig Taras
Medizin-Guru Sadhana
Die Methode, an die Versammlung der Sieben Medizin-Buddhas Bitten zu richten
Meditation und Rezitatation des Vajrasattva
Eine sehr kraftvolle buddhistische Reinigungsmethode in Verbindung mit Buddha Vajrasattva
Klangvolle Trommel siegreich in allen Richtungen
Das ausführliche Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual des Dharma-Beschützers, des großen Königs Dorje Shugdän, in Verbindung mit Mahakala, Kalarupa, Kalindewi und anderen Dharma-Beschützern
Darbringung an den Spirituellen Meister
Eine besondere Guru-Yoga Praxis der Tradition Je Tsongkhapas
Ein reines Leben
Die Praxis der acht Mahayana-Grundsätze
Wunscherfüllendes Juwel
Der Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit dem Sadhana seines Dharma-Beschützers
Der Yoga von Buddha Amitayus
Eine besondere Methode zur Verlängerung der Lebenszeit und zur Vergrößerung von Weisheit und Verdienst
Der Yoga der Weißen Tara, des Buddhas des langen Lebens
Lobpreisungen und Bitten an die Weiße Tara
Der Schnelle Pfad zur Großen Glückseligkeit
Selbsterzeugungs-Sadhana von Vajrayogini
Dakini Yoga
Guru-Yoga der sechs Sitzungen in Verbindung mit der Selbsterzeugung als Vajrayogini
Essenz des Vajrayana
Sadhana für die Selbsterzeugung des Heruka-Körper-Mandalas nach dem System von Mahasiddha Ghantapa
Avalokiteshvara
Gebete und Bitten an den Buddha des Mitgefühls
Avalokiteshvara ist ein erleuchtetes Wesen. Er ist eine Manifestation des Mitgefühls aller Buddhas und als “Buddha des Mitgefühls” bekannt.
Üblicherweise erscheint er von weißer Farbe und mit vier Armen. Seine ersten zwei Hände hält er bei seinem Herzen zusammengelegt; dies symbolisiert seinen Respekt für seinen Spirituellen Meister, Buddha Amitabha, der sich auf seinem Scheitel befindet. Obwohl Avalokiteshvara ein erleuchtetes Wesen ist, zeigt er dennoch Respekt für seinen Spirituellen Meister. Seine ersten zwei Hände halten ein Juwel. Es symbolisiert seine eigene Erleuchtung. Diese Mudra bringt zum Ausdruck: “Ich habe die juwelengleiche große Erleuchtung durch das Empfangen der Segnungen meines Spirituellen Meisters Amitabha erlangt.”
Seine zweite linke Hand hält eine Lotosblume. Der Lotos wächst im Schlamm auf dem Grund des Sees, seine Blume aber blüht auf der Wasseroberfläche vollständig frei vom Schmutz des Seegrundes. Durch die Lotosblume zeigt Avalokiteshvara, dass er frei ist von allen Hindernissen und einen vollkommen reinen Körper, eine vollkommen reine Rede und einen vollkommen reinen Geist besitzt, da er die Erleuchtung erlangt hat. Seine zweite rechte Hand hält eine kristallene Mala, die symbolisiert, dass er alle Lebewesen von Samsara befreien und zur Erleuchtung führen kann.
Wenn wir uns aufrichtig auf Avalokiteshvara verlassen und sein Mantra mit großem Vertrauen rezitieren, werden wir unsere Verwirklichungen der Stufen des Pfades, insbesondere die Verwirklichung von Großem Mitgefühl, zeitweilig verbessern und schließlich die erhabene Erleuchtung in Avalokiteshvaras Reinem Land, dem Reinen Land der Glückseligkeit, erlangen.
Dieses Sadhana ist sehr gesegnet. Der Hauptteil wurde von einem großen tibetischen Yogi namens Drubchen Tangtong Gyalpo verfasst, der vom Ngam Ring Kloster in Ost-Tibet kam.
Später wurden das siebengliedrige Gebet, die Mandala-Darbringung und die Bitten um die fünf großen Bedeutungen sowie der abschließende Widmungsvers vom Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso Rinpoche hinzugefügt.
Tropfen des essenziellen Nektars
Eine besondere Fasten- und Reinigungspraxis
in Verbindung mit dem Elfgesichtigen Avalokiteshvara
Diese besondere Fasten- und Reinigungspraxis wird in Verbindung mit dem Elfgesichtigen Avalokiteshvara ausgeführt. Sie ist sehr kraftvoll, um negatives Karma von Körper, Rede und Geist zu reinigen und um starke Verblendungen wie begehrende Anhaftung und Hass zu befrieden. Es ist auch eine besondere Methode, um Segnungen zu empfangen und unsere Erfahrungen von Liebe, Mitgefühl und Bodhichitta zu verbessern.
Gewöhnlich wird diese Praxis an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt, wobei zu Beginn eines jeden Tages die acht Mahayana-Grundsätze abgelegt werden. Am ersten Tag ist es üblich, auf alle Mahlzeiten außer dem Mittagessen zu verzichten. Am zweiten Tag fasten wir ganz; wir enthalten uns für vierundzwanzig Stunden von allem Essen und Trinken. An beiden Tagen machen wir drei Sitzungen der Puja – eine als erstes am Morgen, eine vor dem Mittagessen und eine am späten Nachmittag. Wenn wir es wünschen, können wir diesen Zwei-Tages-Ablauf viele Male wiederholen. Diejenigen, denen es nicht möglich ist, vollständig zu fasten, können am zweiten Tag an der Puja teilnehmen, vorausgesetzt, sie legen an diesem Tag die acht Mahayana-Grundsätze ab.
Um die Praxis vorzubereiten, errichten wir einen Altar mit einem Bild oder einer Statue des Elfgesichtigen Avalokiteshvara in der Mitte. Davor stellen wir auf einer erhöhten Fläche eine Siegesvase auf, die zu zwei Dritteln mit reinem Safranwasser gefüllt ist, und davor drei runde, weiße Darbringungs-Tormas. Der mittlere Torma, der am größten ist, ist für Avalokiteshvara, der zu seiner Rechten ist für die allgemeinen Dakinis und Dharma-Beschützer und der zu seiner Linken für die örtlichen Wächter. Vor diese stellen wir mindestens drei Reihen mit äußeren Darbringungen zur Rechten der Gottheit auf. Die ersten zwei Reihen sind für die vor uns erzeugte Gottheit, und die dritte, den Praktizierenden am nächsten, ist für die selbsterzeugte Gottheit. Wir bedecken den Rest des Altars mit frischen, reinen Darbringungen, wobei wir schwarze Speisen wie Alkohol, Fleisch, Eier, Zwiebeln, Knoblauch oder Gewürze vermeiden.
Auf dem Tisch vor dem Puja-Leiter stellen wir Vajra, Glocke und Reis auf sowie alle Gegenstände für die Darbringung der Waschung – eine Handlungsvase, die zu zwei Dritteln mit Wasser gefüllt ist, ein sehr sauberes Gefäß, einen kleinen Spiegel und einen weißen Schal.
An jedem Tag beginnen wir vor Einbruch der Morgendämmerung, indem wir die acht Mahayana-Grundsätze entsprechend dem Sadhana Ein reines Leben ablegen. Dann beginnen wir die erste Sitzung dieses Sadhanas.
Essenz des Glücks
Gebete der sechs vorbereitenden Übungen für die Meditation
über die Stufen des Pfades zur Erleuchtung
Verwirklichungen der Stufen des Pfades zur Erleuchtung hängt von vier Faktoren ab:
- der Ansammlung von Verdiensten oder heilsamen Potentialen
- der Reinigung des Geistes von Negativität
- dem Empfangen von Segnungen der Buddhas, Bodhisattvas und Spirituellen Meister
- der Schulung des Geistes in der eigentlichen Meditation über die Stufen des Pfades.
Die höchste Methode zur Vollendung der ersten drei Faktoren bilden die sechs vorbereitenden Übungen. Diese sind:
- Die Reinigung des Meditationsraumes und das Errichten eines Altars mit Darstellungen von Buddhas Körper, Rede und Geist
- Das Aufstellen geeigneter Darbringungen
- Das Sitzen in der korrekten Meditationshaltung, die Zufluchtnahme und das Erzeugen und Verstärken von Bodhichitta
- Das Feld für die Ansammlung von Verdiensten visualisieren
- Das Ansammeln von Verdiensten und das Reinigen von Negativität durch das Darbringen der siebengliedrigen Praxis und des Mandalas.
- Das Feld für die Ansammlung von Verdiensten im Allgemeinen und die Gurus der Lamrim-Überlieferungslinie im Besonderen um ihre Segnungen bitten.
Die Essenz dieser sechs vorbereitenden Übungen ist in den Gebeten enthalten, die in jeder Meditationssitzung rezitiert werden.
Die Große Mutter
Eine Methode, Behinderungen und Hindernisse durch die Rezitation des Sutras der Essenz der Weisheit (Herz-Sutra) zu überwinden
Alle fühlenden Wesen wollen glücklich sein, aber immer wieder machen Hindernisse und Behinderungen die Erlangung von Glück zunichte.
Äußere Hindernisse können durch lebende Objekte – wie schädliche Menschen, gefährliche Tiere oder böswillige Geister – oder durch nichtlebende Objekte entstehen – wie zum Beispiel die vier äußeren Elemente, die zu Erdbeben, Fluten, zerstörerischen Feuersbrünsten sowie Orkanen usw. führen.
Innere Hindernisse können durch unseren Körper oder unseren Geist entstehen. Wenn die vier Elemente unseres Körpers aus dem Gleichgewicht geraten, erfahren wir die verschiedensten Probleme und Krankheiten. Wenn negative Gedanken und Verblendungen, wie begehrende Anhaftung, Wut und Unwissenheit, in unserem Geist entstehen, führen sie zu zahlreichen Schwierigkeiten. Sie verhindern, dass wir einen friedvollen Geist erlangen und zerstören das gesamte Glück, das wir erworben haben.
Vier der verschiedenen Arten von Hindernissen sind als Maras oder Dämonen bekannt, weil sie dazu dienen, die Erlangung von Befreiung und Erleuchtung zu verhindern. Es sind:
- der Mara der Verblendungen
- der Mara der Anhäufungen
- der Mara des Herrn des Todes
- der Devaputra-Mara
Jeder, der vollkommen frei von diesen Maras ist, ist ein Buddha oder “Eroberer”. Das gesamte Leiden, das wir erfahren, entsteht als Resultat unserer Verblendungen und der Handlungen, die wir unter ihrem Einfluss begehen. Unsere Verblendungen unterbrechen nicht nur unser gegenwärtiges Glück und unseren gegenwärtigen Frieden, sie behindern auch unseren Fortschritt auf dem Weg zum endgültigen Glück der Befreiung und Erleuchtung.
Unsere verunreinigten Anhäufungen sind die eigentliche Natur Samsaras und die Basis all unseres Leidens. Solange wir diese Anhäufungen besitzen, werden wir die Befreiung nicht erreichen können.
Der Mara des Herrn des Todes ist unkontrollierter Tod. Er nimmt uns die Möglichkeit, unsere spirituelle Praxis zu vollenden. Wenn wir sterben, bevor wir unsere negativen Handlungen gereinigt haben, besteht die große Gefahr, dass wir nach dem Tod in eine niedere Wiedergeburt fallen, wo spirituelle Praxis unmöglich und ein Entkommen schwierig ist.
Devaputra-Maras sind wirkliche Wesen, wie zum Beispiel der Schwarze Ishvara, die unseren Fortschritt auf dem Weg zu Befreiung und Erleuchtung stören. So waren es die Devaputra-Maras, die versuchten Buddha Shakyamuni daran zu hindern, die Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum zu erlangen.
Wenn wir zeitweiliges Glück erlangen wollen, solange wir in Samsara sind, und wenn wir ungehindert zum endgültigen Glück der Befreiung und Erleuchtung fortschreiten wollen, brauchen wir eine besondere Methode, Hindernisse im allgemeinen und die vier Maras im besonderen zu überwinden. Dieses Büchlein enthält eine derartige Praxis, die die Rezitation und Kontemplation des Sutra der Essenz der Weisheit zum Inhalt hat. Sie kann zur Überwindung sowohl äußerer wie innerer Hindernisse verwendet werden und zum eigenen Wohl oder zum Wohl anderer ausgeführt werden.
Inwieweit wir mit dieser Praxis bei der Überwindung von Hindernissen Erfolg haben, hängt von der Stärke unseres Vertrauens ab. Wir können unser Vertrauen stärken, indem wir Illustrationen zur Praxis betrachten, zum Beispiel etwa, wie der Gott Indra die Wut und den Neid der Halbgötter, die ihn attackierten, überwand oder wie Lama Ukarawa die mörderische Bedrohung eines Schwarzmagiers abwehrte. Geschichten wie diese und auch eine ausführlichere Erklärung der verschiedenen Arten von Hindernissen und der vier Maras können in Herz der Weisheit gefunden werden, welches ein Kommentar des Sutra Essenz der Weisheit ist.
Herzjuwel
Der Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit dem zusammengefassten Sadhana seines Dharma-Beschützers
Dieses Sadhana enthält zwei Formen der Praxis, die vom Weisheits-Buddha Manjushri enthüllt wurden. Die erste ist ein besonderer Guru-Yoga, in dem wir unseren Spirituellen Meister als Je Tsongkhapa visualisieren. Je Tsongkhapa selbst ist eine Manifestation Manjushris. Indem wir uns auf diese Praxis verlassen, können wir Negativität reinigen, Verdienste ansammeln und Segnungen empfangen. So werden wir ganz natürlich alle Verwirklichungen der Stufen des Pfades von Sutra und Tantra vollenden und werden insbesondere eine sehr spezielle Dharma-Weisheit erlangen.
Die zweite Praxis ist eine Methode, sich auf den Dharma-Beschützer Dorje Shugdän zu verlassen. Dadurch können wir Hindernisse in unserer Praxis überwinden und günstige Bedingungen schaffen, so dass wir unsere Dharma-Realisationen ausbilden und vergrößern können. Wenn wir uns auf den Dharma-Beschützer Dorje Shugdän verlassen, wächst unser Vertrauen in Je Tsongkhapa ganz natürlich, und wir erlangen leicht Erfahrungen des reinen Buddhadharmas, der vom Weisheits-Buddha Manjushri direkt an Je Tsongkhapa überliefert wurde.
Diese zwei Formen der Praxis sind die innerste Essenz des Kadampa-Buddhismus. Wenn wir sie regelmäßig und aufrichtig praktizieren, werden wir mit Sicherheit einen reichen Ertrag an reinen Dharma-Realisationen ernten. Schließlich werden wir die erhabene Freude der vollen Erleuchtung erfahren.
Eine ausführliche Erklärung dieses Sadhanas ist im gleichnamigen Buch Herzjuwel des Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso enthalten.
Befreiung von Leid
Lobpreisungen und Bitten an die Einundzwanzig Taras
Tara ist ein weiblicher Buddha, eine Manifestation der endgültigen Weisheit aller Buddhas. Jede der einundzwanzig Taras ist eine Manifestation der Haupt-Tara, der Grünen Tara. Tara ist auch unter dem Namen “Mutter der Eroberer” bekannt.
Tara ist unsere gemeinsame Mutter, unsere Heilige Mutter. In unserer Kindheit wenden wir uns an unsere weltliche Mutter, um Hilfe zu bekommen. Sie beschützt uns vor unmittelbaren Gefahren und befriedigt alle unsere weltlichen Bedürfnisse; sie leitet uns an und ermutigt uns in unserer Ausbildung und persönlichen Entwicklung. Während unseres spirituellen Wachstums müssen wir uns in gleicher Weise an unsere Heilige Mutter Tara wenden, um Zuflucht zu finden. Sie beschützt uns vor allen inneren und äußeren Gefahren, und mit ihren Segnungen führt und inspiriert sie uns in unserer Entwicklung auf dem spirituellen Pfad.
“Tara” heißt “Retterin”. Sie heißt so, weil sie uns vor den acht äußeren sowie den acht inneren Gefahren rettet. (Die äußeren Gefahren sind: Löwen, Elefanten, Feuer, Schlangen, Diebe, Wasser, Sklaverei und böse Geister. Die inneren Gefahren sind: Stolz, Unwissenheit, Wut, Neid, falsche Sichtweisen, Anhaftung, Geiz und verblendete Zweifel). Vorübergehend befreit uns Tara von den Gefahren der Wiedergeburt in den drei niederen Bereichen, und letztendlich rettet sie uns vor den Gefahren Samsaras und des Alleinigen Friedens.
Wenn wir uns aufrichtig und mit starkem Vertrauen auf Mutter Tara verlassen, wird sie uns vor allen Hindernissen beschützen und alle unsere Wünsche erfüllen. Da sie ein Weisheits-Buddha und eine Manifestation des vollständig gereinigten Wind- elementes ist, kann Tara uns sehr schnell helfen. Wenn wir die einundzwanzig Verse der Lobpreisung rezitieren, werden wir unvorstellbaren Nutzen erfahren. Die Lobpreisungen sind sehr kraftvoll, weil sie Sutra sind, die tatsächlichen Worte Buddhas. Es ist gut, sie so oft zu rezitieren, wie wir können.
Medizin-Guru Sadhana
Bitten an die Versammlung der Sieben Medizin-Buddhas richten
Der Medizin-Guru ist ein Buddha-Arzt, dessen Funktion es ist, Lebewesen von äußerer und innerer Krankheit zu befreien, indem er ihnen Segnungen gewährt. Der Wahrheitskörper Buddhas, der Dharmakaya, erscheint in der Form des Medizin-Gurus. Dieser hat einen blaufarbenen Körper, ein Gesicht und zwei Hände, die eine juwelengeschmückte Schale und eine Heilpflanze halten.
Wenn sich die Lebewesen in diesen unreinen Zeiten aufrichtig auf den Medizin-Guru verlassen, können sie von schweren körperlichen und geistigen Krankheiten geheilt und von den inneren Schmerzen der drei Gifte – Anhaftung, Wut und Unwissenheit – befreit werden. Auch vor vielen anderen Gefahren und Hindernissen werden sie geschützt.
Seit anfangsloser Zeit haben wir die Schmerzen der drei Gifte und aller Leiden erfahren, die diese hervorrufen. Jetzt können wir von diesem Schmerz für immer befreit werden, indem wir uns auf diesen Buddha-Arzt verlassen. Zudem erhalten wir eine besondere körperliche, sprachliche und geistige Kraft, wenn wir das Sadhana des Medizin-Gurus aufrichtig praktizieren, und können diese verwenden, um anderen durch heilende Handlungen zu helfen. Deshalb sollten wir dieses Sadhana rein und aufrichtig praktizieren.
Meditation und Rezitation des Vajrasattva
In unseren früheren Leben sammelten wir unter dem Einfluss verblendeter Geisteshaltungen eine große Menge an negativem Karma an. Außerdem brachen wir unsere Gelübde und Verpflichtungen und begingen Haupt- und Nebenübertretungen. Als Folge davon haben wir jetzt Schwierigkeiten, einen festen Glauben und Vertrauen in den Dharma zu entwickeln und Fortschritte auf den Stufen des Pfades zur Erleuchtung zu machen. Wenn wir diese Negativität nicht reinigen, während wir die Gelegenheit dazu haben, werden wir außerdem in der Zukunft sehr viel leiden müssen.
Jedes Lebewesen, selbst ein Wurm oder ein Insekt, kann negative Handlungen begehen, aber nur Menschen sind in der glücklichen Lage, sie reinigen zu können. Wir haben seit anfangsloser Zeit nichttugendhafte Handlungen angesammelt und unter ihren schmerzhaften Folgen gelitten, jetzt aber haben wir die Möglichkeit, sie vollständig zu reinigen.
Wir sollten diese kostbare Gelegenheit nutzen, um unser negatives Karma zu reinigen, und sollten sie nicht verwenden, um noch mehr zu schaffen! Reinigung ist die Ursache von zukünftigem Glück und Realisationen. Deshalb sollten wir uns bemühen, unseren Geist durch die Praxis der Meditation und Rezitation des Vajrasattva von Verblendungen und negativem Karma zu läutern. Dies ist eine sehr kraftvolle Reinigungsmethode.
Klangvolle Trommel siegreich in allen Richtungen
Das ausführliche Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual des Dharma-Beschützers, des großen Königs Dorje Shugdän, in Verbindung mit Mahakala, Kalarupa, Kalindewi und anderen Dharma-Beschützern
Diese Praxis besteht aus fünf Teilen:
- der Lobpreisung Manjushris
- dem Guru-Yoga von Je Tsongkhapa
- der Selbsterzeugung als Heruka
- dem Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual der allgemeinen Beschützer
- dem Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual des großen Königs Dorje Shugdän. Die letztgenannte Praxis ist die Hauptpraxis.
Ein Dharma-Beschützer ist eine Ausstrahlung eines Buddhas oder Bodhisattvas. Seine Hauptfunktion besteht darin, die inneren und äußeren Hindernisse abzuwehren, die Praktizierende daran hindern, spirituelle Realisationen zu erlangen, und alle notwendigen Bedingungen für ihre Praxis bereitzustellen. Die Wesen in der heutigen Zeit haben eine starke karmische Verbindung zu Dorje Shugdän, und deshalb ist er der Dharma-Beschützer, der ihnen am besten helfen kann. Darum heißt es: “Jetzt ist die Zeit, sich auf Dorje Shugdän zu verlassen.” Dorje Shugdän hilft, leitet und beschützt rein und vertrauensvoll Praktizierende zu jeder Zeit, indem er Segnungen gewährt, ihre Weisheit vergrößert, ihre Wünsche erfüllt und allen ihren tugendhaften Handlungen zu Erfolg verhilft.
Es gibt viele kurze und mittellange Sadhanas von Dorje Shugdän, Herzjuwel und Wunscherfüllendes Juwel zum Beispiel. Das vorliegende ausführliche Sadhana heißt auf tibetisch “Kangso”. Das bedeutet “Ritual zur Erfüllung und Wiederherstellung” und wird normalerweise einmal monatlich in Dharma-Zentren durchgeführt. Während dieser Puja bringen wir umfangreiche Gaben dar und führen andere Übungen aus.
Wir tun dies, um erstens unsere Herzverpflichtung zu erfüllen – uns aufrichtig auf den Beschützer zu verlassen, ihn als untrennbar von Guru und Yidam zu betrachten und den reinen Dharma von Lamrim, Lojong und Mahamudra zu praktizieren
und um zweitens alle degenerierten oder gebrochenen Verpflichtungen, die wir verursacht haben, zu erneuern.
Wir beginnen die Praxis mit der Lobpreisung Manjushris, um uns in Erinnerung zu rufen, dass der Guru und der Beschützer in Wirklichkeit Ausstrahlungen des Weisheits-Buddha sind. Dann führen wir den Guru-Yoga von Je Tsongkhapa aus, und nachdem wir den Guru in unserem Herzen aufgelöst haben, führen wir die Selbsterzeugung als Heruka aus. Dann laden wir die allgemeinen Dharma-Beschützer wie Mahakala, Kalarupa und Kalindewi ein, bevor wir mit dem eigentlichen Sadhana von Dorje Shugdän beginnen. Das Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual der allgemeinen Beschützer ist mit dem Sadhana von Dorje Shugdän verwoben.
Weitere Informationen über den Guru-Yoga von Je Tsongkhapa und den Dharma-Beschützer Dorje Shugdän sind im Buch Herzjuwel enthalten. Informationen zur Selbsterzeugung als Heruka sind im Buch Essenz des Vajrayana zu finden.
Darbringung an den Spirituellen Meister
Eine besondere Guru-Yoga Praxis der Tradition Je Tsongkhapas
Die Darbringung an den Spirituellen Meister, tibetisch Lama Chöpa, ist ein besonderer Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit Höchstem Yoga-Tantra. Der Text wurde vom ersten Panchen Lama, Losang Chökyi Gyaltsän, als vorbereitende Übung für Vajrayana-Mahamudra zusammengestellt. Die Hauptpraxis ist, sich auf einen Spirituellen Meister zu verlassen, aber es sind auch alle essentiellen Übungen der Stufen des Pfades (Lamrim) und der Geistesschulung (Lojong) sowie die Erzeugungs- und Vollendungsstufe des Höchsten Yoga-Tantras enthalten.
Die Essenz des Guru-Yogas ist es, zu einer festen Überzeugung zu gelangen, dass unser Spiritueller Meister ein Buddha ist, Verbeugungen vor ihm zu machen, ihm Gaben darzubringen, aufrichtige Bitten an ihn zu richten und schließlich seine tiefgründigen Segnungen zu empfangen. Gemäß dem Guru- Yoga der Darbringung an den Spirituellen Meister entwickeln wir die Überzeugung, dass unser Spiritueller Meister die gleiche Natur wie Je Tsongkhapa besitzt, der eine Ausstrahlung des Weisheits-Buddhas Manjushri ist.
Indem wir uns auf Je Tsongkhapa verlassen, verstärken sich unser Mitgefühl, unsere Weisheit und unsere spirituelle Kraft ganz natürlich. Insbesondere haben Je Tsongkhapas treue Anhänger bei der Vertiefung ihrer Weisheit niemals Schwierigkeiten, da er eine Ausstrahlung des Weisheits-Buddhas Manjushri ist. Die Praxis der Darbringung an den Spirituellen Meister bringt noch viele andere Vorteile. Diese werden im Buch Große Schatzkammer der Verdienste erläutert, das einen vollständigen Kommentar zur Praxis enthält.
Ein reines Leben
Die Praxis der acht Mahayana-Grundsätze
Die Praxis des Ablegens und Einhaltens der acht Mahayana-Grundsätze ist eine besondere Praxis von moralischer Disziplin, die mit Bodhichitta-Motivation durchgeführt wird. Wenn wir die acht Mahayana-Grundsätze ablegen, versprechen wir ausdrücklich, acht Handlungen vierundzwanzig Stunden lang zu unterlassen:
- Töten
- Stehlen
- Sexuelle Handlungen
- Lügen
- Rauschmittel einnehmen
- Nach dem Mittagessen essen
- Auf einem hohen Thron sitzen
- Schmuck, Make-up, Parfüm usw. tragen sowie singen, tanzen und ähnliches.
Diese acht sind jedoch nur symbolisch, denn in Wirklichkeit versprechen wir, alle nichttugendhaften Handlungen für vierundzwanzig Stunden zu unterlassen.
Wenn wir diese Praxis immer wieder ausführen, werden wir mit der Praxis der moralischen Disziplin vertraut werden und unserem menschlichen Leben einen Sinn geben.
Wir gewinnen großen Nutzen aus der Praxis der moralischen Disziplin. Indem wir die Ursachen des Leidens vermeiden, hilft sie uns, die Probleme dieses Lebens zu lösen; und sie schafft die Ursache, dass wir in zukünftigen Leben glückliche Wiedergeburten erlangen; sie schützt uns somit vor den Leiden der niederen Bereiche. Insbesondere ist sie eine sehr kraftvolle Praxis zur Reinigung von negativen Karma, weil sie mit Bodhichitta-Motivation durchgeführt wird. Sie bringt uns eine große Menge an Verdiensten und schafft die Ursache, dass wir das unübertroffene Glück der Erleuchtung erlangen.
Zuerst müssen wir diese Grundsätze von einem qualifizierten Lehrer erhalten. Danach können wir sie allein ablegen, so oft wir es wünschen. Anweisungen zu beiden Methoden sind im diesem Sadhana enthalten. Wenn wir unserem Leben einen Sinn geben wollen, sollten wir diese Praxis so oft wie möglich ausführen.
Dieses Sadhana enthält zwei Formen der Praxis, die vom Weisheits-Buddha Manjushri enthüllt wurden. Die erste ist ein besonderer Guru-Yoga, in dem wir unseren Spirituellen Meister als Je Tsongkhapa visualisieren. Je Tsongkhapa selbst ist eine Manifestation Manjushris. Indem wir uns auf diese Praxis verlassen, können wir Negativität reinigen, Verdienste ansammeln und Segnungen empfangen. So werden wir ganz natürlich alle Verwirklichungen der Stufen des Pfades von Sutra und Tantra vollenden und werden insbesondere eine sehr spezielle Dharma-Weisheit erlangen.
Die zweite Praxis ist eine Methode, sich auf den Dharma-Beschützer Dorje Shugdän zu verlassen. Dadurch können wir Hindernisse in unserer Praxis überwinden und günstige Bedingungen schaffen, so dass wir unsere Dharma-Realisationen ausbilden und vergrößern können. Wenn wir uns auf den Dharma-Beschützer Dorje Shugdän verlassen, wächst unser Vertrauen in Je Tsongkhapa ganz natürlich, und wir erlangen leicht Erfahrungen des reinen Buddhadharmas, der vom Weisheits-Buddha Manjushri direkt an Je Tsongkhapa überliefert wurde.
Diese zwei Formen der Praxis sind die innerste Essenz des Kadampa-Buddhismus. Wenn wir sie regelmäßig und aufrichtig praktizieren, werden wir mit Sicherheit einen reichen Ertrag an reinen Dharma-Realisationen ernten. Schließlich werden wir die erhabene Freude der vollen Erleuchtung erfahren.
Eine ausführliche Erklärung dieses Sadhanas ist im Buch Herzjuwel des Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso enthalten.
Der Yoga von Buddha Amitayus
Eine besondere Methode zur Verlängerung der Lebenszeit
und zur Vergrößerung von Weisheit und Verdienst
Es gibt nichts Kostbareres für uns als unser Leben. Weil wir ein kostbares menschliches Leben besitzen, haben wir die Möglichkeit, sowohl vorübergehendes wie endgültiges Glück zu erfahren. Gewöhnlich ist uns materieller Besitz sehr wichtig, und wir strengen uns außerordentlich an, um ihn zu erlangen, aber tatsächlich ist unser menschliches Leben unser kostbarster Besitz.
Wir alle brauchen ein langes Leben. Wenn wir dieses Leben verlieren, verlieren wir die Möglichkeit, ein menschliches Leben zu genießen, Dharma zu praktizieren und Befreiung und Erleuchtung zu erlangen. Deshalb sagte Je Tsongkhapa, dass Tod und Unwissenheit für diejenigen, die reines Glück erfahren möchten, die größten Hindernisse darstellten bei der Erfüllung ihrer Wünsche. Der Tod zerstört unsere Möglichkeit, die Essenz dieses kostbaren menschlichen Lebens zu gewinnen, und Unwissenheit zerstört unsere Möglichkeit, eine reine Dharma-Erfahrung zu erlangen.
Um diese Hindernisse zu überwinden, müssen wir unsere Lebenszeit verlängern und unsere Weisheit vergrößern, und die Hauptmethode dazu ist der Yoga von Buddha Amitayus. Dieser Yoga ist auch eine besondere Methode, unsere Verdienste zu vermehren.
Um den Menschen die Möglichkeit zu geben, den Yoga von Buddha Amitayus zu praktizieren, hat Geshe Kelsang dieses Sadhana zusammengestellt. Möge das Verdienst dieser Arbeit die Ursache von reinem Frieden und Glück für alle Lebewesen sein.
Der Yoga der Weißen Tara, des Buddhas des langen Lebens

Die Weiße Tara ist ein weibliches erleuchtetes Wesen, dessen Funktion es ist, ein langes Leben, Weisheit und Glück zu gewähren. Wenn wir uns mit Vertrauen auf sie verlassen, wird sie uns vor ansteckenden Krankheiten, der Gefahr von Feuer und anderen Katastrophen beschützen.
Es heißt, dass die Lebewesen die Segnungen Taras so schnell wie der Wind erhalten, weil sie die Manifestation des Windelementes aller Buddhas ist.
Der Schnelle Pfad zur Großen Glückseligkeit
Selbsterzeugungs-Sadhana von Vajrayogini
Die Unterweisungen zur Höchsten-Yoga-Tantra-Praxis der Ehrwürdigen Vajrayogini wurden von Buddha Vajradhara im siebenundvierzigsten und achtundvierzigsten Kapitel des Zusammengefassten Wurzel-Tantras von Heruka gelehrt. Diese besondere Überlieferungslinie von Unterweisungen, die Narokhachö-Linie, wurde direkt von Vajrayogini an Naropa und von ihm in einer ungebrochenen Linie von verwirklichten Praktizierenden an die heutigen Lehrern weitergegeben.
Nachdem Buddha Vajradharma die Praxis gelehrt hatte, ließ er die Mandalas von Heruka und Vajrayogini an den vierundzwanzig glückverheißenden Stätten dieser Welt stehen. Somit sind auch heute noch zahllose Manifestationen von Vajrayogini in dieser Welt. Sie helfen aufrichtig Praktizierenden, Realisationen zu erlangen, indem sie ihr Geisteskontinuum segnen.
Die Praxis von Vajrayogini ist in vielerlei Hinsicht bestens für die heutige Zeit geeignet. Wenn wir uns ernsthaft, mit einem guten Herzen und einem Geist von Vertrauen, auf diese Praxis verlassen, ist es mit Sicherheit möglich, volle Erleuchtung zu erlangen. Aber um Ergebnisse dieser Art zu erzielen, müssen wir das ausführliche Sadhana regelmäßig praktizieren.
Das vorliegende Sadhana Der schnelle Pfad zur Großen Glückseligkeit wurde vom großen Lama Phabongkha Rinpoche verfasst. Im Vergleich zu anderen Sadhanas ist es nicht sehr lang, doch es enthält alle wesentlichen Übungen des Geheimen Mantras. Um das Sadhana erfolgreich praktizieren zu können, sollten wir zuerst eine Ermächtigung von Vajrayogini erhalten und dann authentische Anweisungen zur Praxis studieren, wie z.B. diejenigen, die im Führer ins Dakiniland oder Moderner Buddhismus enthalten sind.
Dieses Sadhana ist sowohl für unsere regelmäßige tägliche Praxis als auch für Retreats geeignet; wir können es allein oder in der Gruppe praktizieren.
Dakini Yoga
Guru-Yoga der sechs Sitzungen in Verbindung
mit der Selbsterzeugung als Vajrayogini
Alle, die eine Ermächtigung des Höchsten Yoga-Tantras empfangen haben, haben die Verpflichtung, den Yoga der sechs Sitzungen zu praktizieren. Dieser Yoga der sechs Sitzungen wurde speziell für diejenigen zusammengestellt, die eine Vajrayogini-Ermächtigung empfangen haben.
Der Yoga der sechs Sitzungen kann auf verschiedene Weise praktiziert werden, entsprechend unseren Fähigkeiten und der Zeit, die uns zur Verfügung steht.
Ist diese Praxis neu für uns oder sind wir sehr beschäftigt, können wir unsere grundlegenden Verpflichtungen einhalten, indem wir den Zusammengefassten Yoga der sechs Sitzungen gemäß den Anweisungen im zweiten Teil dieses Sadhanas rezitieren.
Wenn wir mehr Zeit haben, können wir die Hauptpraxis der sechs Sitzungen, Dakini-Yoga, in einer Sitzung und den Zusammengefassten Yoga der sechs Sitzungen in den verbleibenden fünf rezitieren. Je nach Zeit und Fähigkeiten können wir unsere Praxis dann schrittweise ausbauen, bis wir schließlich Dakini-Yoga in allen sechs Sitzungen rezitieren können.
Wenn wir Zeit haben, ist es sehr hilfreich, die Gelübde und Verpflichtungen zu lesen, die im dritten Teil dieses Sadhanas aufgelistet sind.
Wenn wir es können, ist es am besten, jeweils am Tag und in der Nacht alle vier Stunden eine Sitzung zu machen. Falls das nicht möglich ist, können wir morgens und abends je drei Sitzungen zusammen ausüben. Praktizieren wir den Haupt-Yoga der sechs Sitzungen, Dakini-Yoga, auf diese Weise, können wir die Rezitation abkürzen, wie es am Ende des ersten Teiles erklärt wird.
Essenz des Vajrayana
Sadhana für die Selbsterzeugung des Heruka-Körper-Mandalas
nach dem System von Mahasiddha Ghantapa
Wer die Ermächtigung und den Kommentar des Heruka-Körper-Mandalas empfangen hat und den aufrichtigen Wunsch hegt, tiefe Realisationen der Erzeugungs- und Vollendungsstufe des Heruka-Körper-Mandalas zu erlangen, kann dieses Sadhana, die wahre Essenz des Vajrayana, praktizieren.
Weitere Informationen können im gleichnamigen Buch Essenz des Vajrayana oder Moderner Buddhismus gefunden werden.