Meditation in München und Bayern

Herzlich willkommen

auf der Internetseite des ÜMA Zentrums für Kadampa Buddhismus in München. Unser schönes Zentrum nahe am Viktualienmarkt ist eine Oase der Ruhe und der Stille. Es steht jedem offen.

Gratis eBook: Moderner Buddhismus

Aktuelles:

Nächster Basiskurs
Meditieren lernen

Sonntag
26. Februar
14:30 - 18:30 Uhr

mit Holger Hetzel
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Nächstes Retreat: Zuflucht -
ein inneres Wesen werden

11./12. Februar
Sa 10 - 19 Uhr   So 10 - 16 Uhr

mit Alex Avakoff
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NKT Festivals

Leseprobe – aktueller ÜMA Newsletter

Unser Spruch des Monats

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen,“ sagt Karl Valentin
 
Und was sagt Buddha?
„Für jede Handlung, die wir ausführen, erfahren wir eine ihr ähnliche Auswirkung.“ Was heißt das?
Das heißt ganz einfach: So sicher wie Erbsen wachsen und nicht Gerste, wenn ein Gärtner Erbsensamen pflanzt und so sicher wie nichts wächst, wenn er nichts pflanzt, so sicher führt es zu glücklichen Erfahrungen, wenn wir positive Handlungen ausführen und zu unglücklichen Erfahrungen, wenn wir negative Handlungen ausführen. So einfach ist Karma. Und so gewiss.

Also, du willst eine Prognose für deine Zukunft? Dann schau dir doch einfach deine jetzigen Handlungen an. Und wem das nicht reicht, der lese mehr dazu auf vierundvierzig Seiten im Buch „Freudvoller Weg des Glücks“ von Geshe Kelsang.

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Merkenswerte Termine

Jeden Dienstag von 19:30 bis 21:00 Uhr
„Acht Schritte zum Glück“

07.02. Bodhisattva Langri Tangpa

14.02. Der Medizinbaum der Geistessschulung
21.02. Übungen für den Geist
28.02. Der Wunsch nach Erleuchtung
Beitrag 6 €
Weiter Informationen unter:
http://meditation-in-muenchen.de/veranstaltungen-im-uma/vortrag-meditation/

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Komm mit!
Auf ein Wochenende im KMC Sommerswalde


Die Vier Edlen Wahrheiten
17. – 19. Februar
mit Bärbel Kohring

An diesem Wochenende lauschen wir mit einem frischen Anfängergeist der ersten Lehrrede von Buddha Shakyamuni, die er nach seiner Erleuchtung seinen fünf ersten Schülern im Wildpark von Sarnath in Indien gab. Buddha sagt:

  • Du sollst Leiden erkennen
  • Du sollst Ursprünge aufgeben
  • Du sollt Befreiung erlangen
  • Du sollst den Pfad praktizieren

Buddha lehrte danach viele, viele Jahre. Aber alle seine Worte sind lediglich eine Auslegung und Vertiefung dieser ersten Lehre. Wir sollten uns an diesem Wochenende wie diese ersten Schüler fühlen. Wir nehmen Buddhas Worte auf und setzen sie ganz praktisch in unserem Alltag um. Und sie werden unser ganzes Leben verwandeln.

Beginn Freitag um 19:30 Uhr
Ende Sonntag um 16 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung unter
http://germany.buddhist-temples.org/kurse/die-vier-edlen-wahrheiten

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Aus dem Leben der Kadampas

Panta rhei ...
alles fließt, sagt Heraklit. Und er hat natürlich Recht. Alles verändert sich von Moment zu Moment. Das ist subtile Unbeständigkeit. Von der wissen wir normalerweise nichts und selbst wenn, so bleibt sie uns doch verborgen. Wir sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen sie nicht. Darum unser Festhalten. Die grobe Unbeständigkeit, die erleben wir an uns selbst jeden Tag. Dann heißt es „Loslassen“ und das fällt uns manchmal schwer.

Aber im ÜMA ist eben alles anders.
Wir wissen, dass alles im Fluss ist, dass es kein Festhalten gibt an nichts und niemanden. Und was machen wir? Wir fließen einfach mit. Nicht nur, dass wir im Neuen Jahr einen neuen RT*, eine neue Webseite und einen neuen Meditationskurs haben - nein, wir haben auch einen neuen EPC.* Und das wäre tatsächlich in all dem Neuen beinahe untergegangen.

Also was ist geschehen?
Gabi – unsere „alte“ EPC – hat ihr Amt in den letzen acht Jahren heldenhaft ausgeübt, trotz vieler anderer Verpflichtungen und Arbeit oft „bis über beide Ohren“. Nun ist es für sie nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine große Freude, diese Aufgabe in neue Hände zu geben.

Jetzt ist die Zeit für Erich – unseren „neuen“ EPC – gekommen. Er hat sich schon in den Fluss gestürzt – um im Bild zu bleiben – treibt das ÜMA Boot kräftig an und reißt uns alle mit.

Nur ein Fels in der Brandung ist standhaft wie eh und je. An ihm scheint der Zahn der Zeit noch nicht zu nagen. Wer schafft es - von Anbeginn des Zentrums an - mit sicherer Hand dieses Schiff durch alle Untiefen zu lenken? Wer ist dieses Urgestein oder besser gesagt der „Eckstein“ des ÜMA?

Alle wissen es: das kann nur unser AD* Christian sein – hier mit Sohn Ingmar,
der, wie der stolze Vater betont, seit vier Jahren keinen Schnuller mehr braucht.
Und wir ÜMAs halten unbeirrt an unserem AD fest, auch wenn wir wissen:
„Panta rhei ... alles fließt.“

*Für alle Nicht-Kadampas
RT ist der Resident Teacher
EPC ist der Education Program Coordinator
AD ist der Administrative Director

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Dharma und Perfektionismus
Klingt ziemlich komisch, was? Und passt eigentlich nicht zusammen. Na ja, aber irgendwie war ich auf diesem Perfektionismustrip und habe so meine ersten Dharma-Jahre verlebt und perfektionistisch „praktiziert“. Wie das aussah? Aus meiner jetzigen Sicht grauenvoll!!!

  • Ich besuchte ziemlich viele Veranstaltungen.
  • Ich machte alle Sitzungen mit (egal, ob es im Zentrum oder auf Festivals war).
  • Alles Gehörte schrieb ich sehr genau auf (kam ich mit dem Schreiben nicht mit, wurde ich grantig).
  • Für die Prüfungen im GP lernte ich wie eine Irre (damit ich viele Punkte erreichte, denn mit wenigen wäre ich unglücklich gewesen).
  • Ich hörte nicht auf mein Inneres, sondern „praktizierte“ nur mit Druck.
  • Ich schaute auf jede/n Buddhistin/en mit Argwohn, die/der „besser“ war als ich (und das waren viele!).
  • Mich an den Tugenden anderer erfreuen? Daran war nicht zu denken. Gefühle (wie Wertschätzung), die im Dharma ja sehr wichtig sind, hatte ich keine.
  • Kurz gesagt: Dharma machte mir keine Freude! Es war Knochenarbeit!

Und dann geschah das Wunder. Endlich. Ich habe die Chance bekommen den Perfektionismus zu erkennen und ihn somit zu verringern. Klar, das ist kein einfacher Schritt, denn ich habe ja schon sehr lange mit „meinem“ Perfektionismus gelebt. Und ich werde auch noch lange mit ihm kämpfen müssen.

Ein Erlebnis werde ich nicht vergessen. Ich saß auf meinem Kissen und machte meine Praxis. Auf einmal war ein Gefühl in meiner Herzgegend – und was für ein schönes! Ich war richtig platt und zu Tränen gerührt.

Das Beste ist: Ich kann Dharma genießen, ich fühle den Dharma, es macht mir Freude.
Jetzt hat mein Leben endlich einen Sinn bekommen! Aber etwas Gutes hatte der Perfektionismus doch: Ich habe mich jahrelang durch den Dharma gekämpft, wollte alles genau wissen und ein Aufgeben kam nicht in Frage – zum Glück!
( ... )

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Erstes ÜMA Retreat mit neuem Zentrumslehrer
Für mich ist es gar keine große Umstellung, dass jetzt Holger bei den meisten Retreats auf dem Thron sitzt. Denn ich habe ihn schon oft „auf diesem Posten“ erlebt – im Grundlagenprogramm, bei allgemeinen Vorträgen in verschiedenen Städten und auch als „Mobile Reserve“ im ÜMA. Deshalb saß ich in „Genussstimmung“ auf meinem Platz und wusste, dass die Sitzungen eine große Bereicherung für mich werden würden. Und wirklich - an diesem Wochenende konnte ich sehr viel für mich mitnehmen.

Letzten Sommer war meine erste Vajrayogini – Ermächtigung. Somit hatte ich bis jetzt noch relativ wenig Erfahrungen mit der Praxis gesammelt. Deshalb war dieses Wochenend-Retreat für mich fest eingeplant. Und es war, gelinde ausgedrückt, ein sehr reichhaltiges Programm!!! Aber so geht es allen Vajrayogini-Anfängern (wie Holger uns versicherte). Deshalb genoss ich die Unterweisungen und erfreute mich an dem, was mir vertraut vorkam. Ganz gebannt war ich jedes Mal von den vielen, toll klingenden Sanskrit-Zeilen und den Unmengen an kompliziert aussehenden Handbewegungen (Mudras). Das möchte ich auch mal können!

Das Retreat war für mich ein weiterer fester Grundstein in meiner Vajrayogini-Praxis.
Ein großes Lob und ein „Mach-weiter-so“ an Holger!

Mandy

 

Launen eines Korblechters

Der Schmetterling sehnt sich nach Licht und Flamme
Und er verliert sein Leben
Das Reh sehnt sich nach schönen Tönen und Klängen
Und es verliert sein Leben
Der Terrorist handelt nach seiner Überzeugung
Und nimmt das Leben anderer mit
Der Wissenschaftler forscht nach neuen Planeten
Und versäumt sein Leben
Der Börsianer würfelt gern mit Geld
Und verspielt sein Leben
Der Spieler opfert sich seiner Sucht
Und verschwendet sein Leben
Ein Junge verguckt sich in eine Nixe
Und als er sie bei Dunkelheit verliert
Springt er ohne Zögern in das rauschende Wasser

Der kleine Prinz versteht nicht
Warum die Menschen die Welt mehr lieben als sich selbst

Die Biene schöpft Nektar
Und bestäubt die Pflanze
Der Pfau nährt sich von giftigen Pflanzen
Es glänzt und schimmert sein stolzes Gefieder
Das Kind aus Salz vom Ozean angelockt
Löst sich allmählich auf und erfährt was es ist
Der Pilger widmet sich dem Weg
Der Yogi widmet sich seiner Selbstverwirklichung
Der Weise widmet sich den anderen

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Entsagung lichtet
Bodhichitta erleuchtet
Leerheit erscheint
So ist es


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