Meditation in München und Bayern

Herzlich willkommen

auf der Internetseite des ÜMA Zentrums für Kadampa Buddhismus in München. Unser schönes Zentrum nahe am Viktualienmarkt ist eine Oase der Ruhe und der Stille. Es steht jedem offen.

Gratis eBook: Moderner Buddhismus

Aktuelles:

Basiskurs
Meditieren lernen

Sonntag
29. Januar
14:30 - 18:30 Uhr

mit Holger Hetzel
Mehr Infos ...



Retreat: Zuflucht -
ein inneres Wesen werden

11./12. Februar
Sa 10 - 19 Uhr   So 10 - 16 Uhr

mit Alex Avakoff
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NKT Festivals

ÜMA-Newsletter Februar 2012

Februar 2012 

Liebe ÜMA Freunde

Unser Spruch des Monats

„Prognosen sind schwierig,
besonders wenn sie die Zukunft betreffen,“
sagt Karl Valentin.



Wikipedia sagt:
„Die Prognose (griechisch πρóγνωσις prognosis – wörtlich „das Vorwissen“, die „Voraus-Kenntnis“), deutsch Vorhersage oder Voraussage, selten auch: Prädiktion (lat. praedicere – „voraussagen“) ist eine Aussage über Ereignisse, Zustände oder Entwicklung in der Zukunft.“

Und was sagt Buddha?
„Für jede Handlung, die wir ausführen, erfahren wir eine ihr ähnliche Auswirkung.“
Das heißt ganz einfach: So sicher wie Erbsen wachsen und nicht Gerste, wenn ein Gärtner Erbsensamen pflanzt und so sicher wie nichts wächst, wenn er nichts pflanzt, so sicher führt es zu glücklichen Erfahrungen, wenn wir positive Handlungen ausführen und zu unglücklichen Erfahrungen, wenn wir negative Handlungen ausführen.
So einfach ist Karma. Und so gewiss.


Also, du willst eine Prognose für deine Zukunft?
Dann schau dir doch einfach deine jetzigen Handlungen an.

Und wem das nicht reicht, der lese mehr dazu auf vierundvierzig Seiten im Buch
„Freudvoller Weg des Glücks“ von Geshe Kelsang Gyatso.



!!! STOPP !!! BRANDNEUE NEUIGKEIT !!! STOPP !!!



Moderner Buddhismus - Der Weg des Mitgefühls und der Weisheit
Dieses eBook „Moderner Buddhismus – Der Weg des Mitgefühls und der Weisheit“
wird auf Bitte des Autors, Geshe Kelsang Gyatso, kostenlos in drei Bänden veröffentlicht.
Geshe Kelsang sagt: „Durch Lesen und Umsetzen der Anleitungen, die in diesem Buch gegeben werden, können Menschen ihre alltäglichen Probleme lösen und jederzeit einen glücklichen Geist bewahren.“

Band 1 – Sutra ist ein praktischer Leitfaden für die allgemeinen spirituellen Pfade. Er führt zur Erfüllung unseres Wunsches dauerhaft von Leiden frei zu sein. Wir erfahren reines, anhaltendes Glück.

Band 2 – Tantra ist ein praktischer Leitfaden für die außergewöhnlichen spirituellen Pfade. Sie führen uns zur Erlangung der vollen Erleuchtung, dem „eigentlichen“ Ziel menschlichen Lebens. Indem wir die Anleitungen lesen und umsetzen, integrieren wir diese tiefgründigen Unterweisungen in unser tägliches Handeln und werden uns auf diese Weise eines zutiefst sinnvollen Lebens erfreuen.

Band 3 – Gebete für die tägliche Praxis ist eine Sammlung von Gebeten für unsere tägliche Schulung in Buddhas Lehren von Sutra und Tantra. Diese Gebete sind besondere Methoden unseren Geist zu reinigen, Glück und Weisheit anzusammeln und den Segen der erleuchteten Wesen in uns aufzunehmen. Dank dieser inneren Bedingungen werden wir dann leicht die allgemeinen und außergewöhnlichen Pfade vollenden.

Weitere Informationen und zum Download unter
www.modernerbuddhismus.com

 

Merkenswerte ÜMA Termine

Retreat Zuflucht
Ein inneres Wesen werden
11./12. Februar

mit Alexander Avakoff
Unser Leben ist randvoll. Es quillt über. Diese Fülle erstickt uns. Wir müssen Raum schaffen. Eine Richtung finden, die frei ist für Wachstum. Die Richtung ist Entsagung. Und Zuflucht ist die Lichtung. Dort werden wir zu einem inneren Wesen.

Jeder ist herzlich willkommen!
Samstag 10 bis 19 Uhr
Sonntag 10 bis 16 Uhr

Kostenbeitrag € 35

 

Allgemeines Programm

Basiskurs Meditieren lernen
Sonntag, den 26. Februar von 14:30 bis 18:30 Uhr

mit unserem Zentrumsleiter Holger Hetzel
Für alle, die wirklich wissen wollen, wie es geht ... das Meditieren!

Weitere Informationen und bitte unbedingt anmelden (manchmal sind wir ausgebucht!!!) unter

http://meditation-in-muenchen.de/veranstaltungen-im-uma/meditationskurse-am-sonntag/



Jeden Dienstag von 19:30 bis 21:00 Uhr
„Acht Schritte zum Glück“

07.02. Bodhisattva Langri Tangpa



14.02. Der Medizinbaum der Geistessschulung
21.02. Übungen für den Geist
28.02. Der Wunsch nach Erleuchtung
Beitrag 6 €

 

Jeden Freitag von 18 bis 19 Uhr
Lass die Woche anders ausklingen.
Meditation für Anfänger.


03.02. Inspiration
10.02. Wertschätzung
27.02. Leiden wegnehmen
24.02. Glück geben
Beitrag 5 €



Meditation mit Kindern
Sonntag, den 19. Februar von 14 bis 16:30 Uhr



mit Birgit und Regina
Weitere Informationen unter
http://meditation-in-muenchen.de/veranstaltungen-im-uma/meditation-mit-kindern-2/


Pujas!
Buddhas einladen. Bitten an sie richten.
Ihren Segen empfangen. Inneren Frieden erfahren.

Mo 06.02. Vajrayogini 19 Uhr
Mi 08.02. Tara 19:30 Uhr


Fr 10.02. Lama Chöpa 19:30 Uhr
Mo 13.02. Wunscherfüllendes Juwel 19 Uhr
Mo 20.02. Vajrayogini 19 Uhr
Mo 27.02. Der Yoga von Buddha Heruka 19 Uhr



Grundlagenprogramm
Sinnvoll zu betrachten
Die Lebensweise eines Bodhisattvas

Samstag von 09:30 bis 14 Uhr
04.02. mit Diskussion – 18.02.
Interessierte können jederzeit zum „Schnuppern“ kommen.
Informationen zum GP unter

http://meditation-in-muenchen.de/studium/grundlagenprogramm


Lehrerausbildungsprogramm
Mahamudra Tantra
Der erhabene Herzjuwel Nektar – eine Meditation über Tantra

Samstag von 14:30 bis 19 Uhr
04.02 mit Diskussion – 18.02. – 25.02. mit Lehren lernen
Teilnahme nur mit Anmeldung möglich.
Informationen zum LAP unter
http://meditation-in-muenchen.de/studium/lehrerausbildungsprogramm/



Komm mit!
Auf ein Wochenende im KMC Sommerswalde



Die Vier Edlen Wahrheiten
17. – 19. Februar
mit Bärbel Kohring

An diesem Wochenende lauschen wir mit einem frischen Anfängergeist der ersten Lehrrede von Buddha Shakyamuni, die er nach seiner Erleuchtung seinen fünf ersten Schülern im Wildpark von Sarnath in Indien gab. Buddha sagt: 

Du sollst Leiden erkennen
Du sollst Ursprünge aufgeben
Du sollt Befreiung erlangen
Du sollst den Pfad praktizieren

Buddha lehrte danach viele, viele Jahre. Aber alle seine Worte sind lediglich eine Auslegung und Vertiefung dieser ersten Lehre. Wir sollten uns an diesem Wochenende wie diese ersten Schüler fühlen. Wir nehmen Buddhas Worte auf und setzen sie ganz praktisch in unserem Alltag um. Und sie werden unser ganzes Leben verwandeln.

Beginn Freitag um 19:30 Uhr
Ende Sonntag um 16 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung unter
http://germany.buddhist-temples.org/kurse/die-vier-edlen-wahrheiten

 

Aus dem Leben der Kadampas

Panta rhei ...
... alles fließt, sagt Heraklit. Und er hat natürlich Recht. Alles verändert sich von Moment zu Moment. Das ist subtile Unbeständigkeit. Von der wissen wir normalerweise nichts und selbst wenn, so bleibt sie uns doch verborgen. Wir sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen sie nicht. Darum unser Festhalten. Die grobe Unbeständigkeit, die erleben wir an uns selbst jeden Tag. Dann heißt es „Loslassen“ und das fällt uns manchmal schwer.

Aber im ÜMA ist eben alles anders. Wir wissen, dass alles im Fluss ist, dass es kein Festhalten gibt an nichts und niemanden. Und was machen wir? Wir fließen einfach mit. Nicht nur, dass wir im Neuen Jahr einen neuen RT*, eine neue Webseite und einen neuen Meditationskurs haben - nein, wir haben auch einen neuen EPC.* Und das wäre tatsächlich in all dem Neuen beinahe untergegangen.

Also was ist geschehen? Gabi – unsere „alte“ EPC – hat ihr Amt in den letzten acht Jahren heldenhaft ausgeübt, trotz vieler anderer Verpflichtungen und Arbeit oft „bis über beide Ohren“. Nun ist es für sie nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine große Freude, diese Aufgabe in neue Hände zu geben.



Jetzt ist die Zeit für Erich – unseren „neuen“ EPC – gekommen. Er hat sich schon in den Fluss gestürzt – um im Bild zu bleiben – treibt das ÜMA Boot kräftig an und reißt alle mit.

Nur ein Fels in der Brandung ist standhaft wie eh und je. An ihm scheint der Zahn der Zeit noch nicht zu nagen. Wer schafft es - von Anbeginn des Zentrums an - mit sicherer Hand dieses Schiff durch alle Untiefen zu lenken?
Wer ist dieses Urgestein oder besser gesagt der „Eckstein“ des ÜMA?



Alle wissen es: das kann nur unser AD* Christian sein – hier mit Sohn Ingmar, der, wie der stolze Vater betont, seit vier Jahren keinen Schnuller mehr braucht. Und wir ÜMAs halten unbeirrt an unserem AD fest, auch wenn wir wissen: „Panta rhei ... alles fließt.“

*Für alle Nicht-Kadampas
RT ist der Resident Teacher
EPC ist der Education Program Coordinator
AD ist der Administrative Director

 

Dharma und Perfektionismus
Klingt ziemlich komisch, was? Und passt eigentlich nicht zusammen. Na ja, aber irgendwie war ich auf diesem Perfektionismustrip und habe so meine ersten Dharma-Jahre verlebt und perfektionistisch „praktiziert“. Wie das aussah? Aus meiner jetzigen Sicht grauenvoll!!!

Ich besuchte ziemlich viele Veranstaltungen. Ich machte alle Sitzungen mit (egal, ob es im Zentrum oder auf Festivals war). Alles Gehörte schrieb ich sehr genau auf (kam ich mit dem Schreiben nicht mit, wurde ich grantig). Für die Prüfungen im GP lernte ich wie eine Irre (damit ich viele Punkte erreichte, denn mit wenigen wäre ich unglücklich gewesen). Ich hörte nicht auf mein Inneres, sondern „praktizierte“ nur mit Druck. Ich schaute auf jede/n Buddhistin/en mit Argwohn, die/der „besser“ war als ich (und das waren viele!). Mich an den Tugenden anderer erfreuen? Daran war nicht zu denken. Gefühle (wie Wertschätzung), die im Dharma ja sehr wichtig sind, hatte ich keine. Kurz gesagt: Dharma machte mir keine Freude! Es war Knochenarbeit!

Und dann geschah das Wunder. Endlich. Ich habe die Chance bekommen den Perfektionismus zu erkennen und ihn somit zu verringern. Klar, das ist kein einfacher Schritt, denn ich habe ja schon sehr lange mit „meinem“ Perfektionismus gelebt. Und ich werde auch noch lange mit ihm kämpfen müssen.

Ein Erlebnis werde ich nicht vergessen. Ich saß auf meinem Kissen und machte meine Praxis. Auf einmal war ein Gefühl in meiner Herzgegend – und was für ein schönes! Ich war richtig platt und zu Tränen gerührt.
Das Beste ist: Ich kann Dharma genießen, ich fühle den Dharma, es macht mir Freude.
Jetzt hat mein Leben endlich einen Sinn bekommen!



Aber etwas Gutes hatte der Perfektionismus doch:
Ich habe mich jahrelang durch den Dharma gekämpft, wollte alles genau wissen
und ein Aufgeben kam nicht in Frage – zum Glück!

 

Erstes ÜMA Retreat mit neuem Lehrer
Für mich ist es gar keine große Umstellung, dass jetzt Holger bei den meisten Retreats auf dem Thron sitzt. Denn ich habe ihn schon oft „auf diesem Posten“ erlebt – im Grundlagenprogramm, bei allgemeinen Vorträgen in verschiedenen Städten und auch als „Mobile Reserve“ im ÜMA. Deshalb saß ich in „Genussstimmung“ auf meinem Platz und wusste, dass die Sitzungen eine große Bereicherung für mich werden würden.

Und wirklich - an diesem Wochenende konnte ich sehr viel für mich mitnehmen. Letzten Sommer war meine erste Vajrayogini – Ermächtigung. Somit hatte ich bis jetzt noch relativ wenig Erfahrungen mit der Praxis gesammelt. Deshalb war dieses Wochenend-Retreat für mich fest eingeplant. Und es war, gelinde ausgedrückt, ein sehr reichhaltiges Programm!!! Aber so geht es allen Vajrayogini-Anfängern (wie Holger uns versicherte). Deshalb genoss ich die Unterweisungen und erfreute mich an dem, was mir vertraut vorkam. Ganz gebannt war ich jedes Mal von den vielen, toll klingenden Sanskrit-Zeilen und den Unmengen an kompliziert aussehenden Handbewegungen (Mudras). Das möchte ich auch mal können!

Das Retreat war für mich ein weiterer fester Grundstein in meiner Vajrayogini-Praxis.
Ein großes Lob und ein „Mach-weiter-so“ an Holger!



Mandy

 
 


Zufall? Schicksal? Vorbestimmung? Karma!


          

Die Mäuse sitzen in der Runde.
Das neue Jahr hat gut begonnen.
Ihre Retreats waren eine reine Freude.
Jetzt wollen sie sich wieder an die Welt gewöhnen.
Und was tut man zur Einstimmung und Entspannung?
Ja, genau ... lesen!

Die eine liest „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende.
Die andere liest „Siddharta“ von Hermann Hesse.
Die dritte liest ... die „Abendzeitung“.

Dritte Maus (aufgekratzt): He, hört mal her. Unser Jahreshoroskop. Ganz schön interessant. Ich werde eine neue große Liebe finden. Du (zur zweiten gewandt) wirst ungeahnten Erfolg im Beruf haben. Und du (sie meint die erste) wirst eine große Reise machen. Na, was sagt ihr?

Dröhnendes Schweigen.
Die Maus schüttelt den Kopf. Schlafen die zwei schon wieder? O nein. Im Gegenteil.
Die beiden Freundinnen sind so vertieft in ihre Bücher, sie haben gar nichts mitgekriegt.
Aha, die Kraft der Konzentration, denkt die Maus, nicht übel. Aber ich krieg euch schon.

Sie macht einen starken Kaffee – Wiener Melange im Espressokännchen – und deckt auf.
Und klar. Als es brodelt und duftet, schalten sich die Sinne ganz von selbst wieder ein. Da können selbst solche großen Yoginis nicht widerstehen. Als sie am Tisch sitzen und es sich schmecken lassen, beginnt die Dritte noch einmal von vorn: Also hört mal her, unser Jahreshoroskop ...

Zweite Maus (ungläubig): Horoskop? So ein Unsinn. Glaubst du an so etwa?
Dritte Maus( protestiert): Aber ja! Die Sterne lügen nicht. Sagt man.
Erste Maus(mit einem Gesicht wie ein Fragezeichen): Horoskop? Was ist denn ein Horoskop?
Zweite Maus (schmunzelt): Ja, sag’s ihr ruhig. Oder ist es dir schon peinlich?
Dritte Maus (druckst rum): So genau weiß ich das auch nicht. Ist so eine Art Vorhersage. Hat was mit Astrologie und den Sternen zu tun. Aber was da drin steht, das stimmt, das trifft ein.
Zweite Maus (spöttisch): Vorhersage! Hör sich einer das an. Als wäre etwas vorbestimmt. Die berüchtigte „Vorsehung“ was?
Dritte Maus (mault): Wieso nicht? Schicksal eben.Vorbestimmung. Oder auch Vorsehung. Kennt man doch.
Erste Maus (runzelt die Stirn): Schicksal? Vorbestimmung? Also, das hört sich nicht gut an. So unausweichlich. Glaube ich nicht. Eher glaube ich, alles ist Zufall.
Zweite Maus (empört): Zufall?! Schicksal?! Nun hört mal zu ihr beiden. Sind wir nun Buddhisten oder nicht? Haben wir hier im Üma etwas gelernt oder nicht? Hat der Buddha Recht oder nicht?
Erste und dritte Maus (ziemlich erstaunt): Buddha hat immer Recht. Das ist doch klar. Aber was ist denn jetzt in dich gefahren? Warum so laut? Hast du uns erschreckt!
Zweite Maus: ...schuldigung. Aber das ärgert mich jetzt. Nichts ist Zufall. Nichts ist Schicksal. Nichts ist Bestimmung. Alles ist ... na sagt schon ... was?
Erste und dritte Maus (ganz eingeschüchtert): ... ja was??!!
Zweite Maus: .Tss Tss Tss ... na, Karma natürlich.

Ach ja, Karma. Natürlich. Karma. Das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Wie dumm sie sind. Sie lachen. Sie erinnern sich. Wie konnten sie das vergessen?
Und schon reden sie alle durcheinander ... was wäre, wenn ... wenn alles Zufall wäre ... wenn alles Schicksal wäre ... wenn alles vorher bestimmt wäre ... wie ungerecht wäre das ... wie sinnlos wäre alles ... wie sehr wären sie allem ausgeliefert ... wie wenig könnten sie daran ändern ... das Leben wäre schlichtweg unerträglich ... schrecklich ... nicht zum Aushalten ...

Den Mäusen fällt ein Stein vom Herzen.
Karma ist so einfach. So logisch. So glaubwürdig. So sicher. So gerecht.
Mit Karma nehmen sie ihre Zukunft selbst in die Hand.
Mit Karma haben sie festen Boden unter den Füßen.
Karma gibt ihnen Verantwortung.
Karma gibt ihnen Freiheit.
Karma macht Sinn.

Puh, die dritte Maus seufzt erleichtert auf und vergisst sogleich das Horoskop und alle Sterne.
Neue Liebe, große Reise, Erfolg im Beruf. Ja, was soll das denn? So ein Schmarrn!
Sie leben im Üma. Sie praktizieren Dharma. Sie säen gute Samen in ihr Herz.
Diese Samen werden als Glück reifen. Mit Sicherheit. Und die schlechten Samen?
Die, die in der Vergangenheit gesät wurden? Die werden gereinigt.
Darum machen sie doch jeden Tag Vajrasattva.

Alles easy!
Ruhe und Frieden kehrt ein in ihr Herz.
Sie naschen die Reste, räumen ab, räumen auf.
Und freuen sich ... auf ihr Kissen.
Auf geht’s, Mädels!

 


Launen eines Korbflechters


Wir ergreifen stets die Flucht vor der Gegenwart –
Das ist unser Leben



Indem wir uns nicht allzu nahe treten
Und uns selbst nicht allzu fern stehen
Können wir uns am besten beobachten



Entsagung lichtet
Bodhichitta erleuchtet
Leerheit erscheint
So ist es


Wüsste ich dass ich dich verliere
Umso mehr würde ich dich lieben

Wüsste ich dass du lediglich Erscheinung bist
Umso mehr wüsste ich
Dass du nicht das bist was ich erblicke

Wäre ich mir jener beiden gewahr
Umso göttlicher wäre unsere Begegnung
Umso befreiter unsere Erscheinung
Umso lichter unser Dasein




Der Schmetterling sehnt sich nach Licht und Flamme
Und er verliert sein Leben
Das Reh sehnt sich nach schönen Tönen und Klängen
Und es verliert sein Leben
Der Terrorist handelt nach seiner Überzeugung
Und nimmt das Leben anderer mit
Der Wissenschaftler forscht nach neuen Planeten
Und versäumt sein Leben
Der Börsianer würfelt gern mit Geld
Und verspielt sein Leben
Der Spieler opfert sich seiner Sucht
Und verschwendet sein Leben
Ein Junge verguckt sich in eine Nixe
Und als er sie bei Dunkelheit verliert
Springt er ohne Zögern in das rauschende Wasser

Der kleine Prinz versteht nicht
Warum die Menschen die Welt mehr lieben als sich selbst

Die Biene schöpft Nektar
Und bestäubt die Pflanze
Der Pfau nährt sich von giftigen Pflanzen
Es glänzt und schimmert sein stolzes Gefieder
Das Kind aus Salz vom Ozean angelockt
Löst sich allmählich auf und erfährt was es ist
Der Pilger widmet sich dem Weg
Der Yogi widmet sich seiner Selbstverwirklichung
Der Weise widmet sich den anderen

Auch wir sollten bemüht sein
Des Lebens Flügel nicht zu beschneiden
Und nicht wie ein Blinder in einer Höhle hausen
Aus der Nacht heraus öffnet sich das Auge
Aus dem Dunklen erwachend erhellt es den Tag
Als hätte die Sonne ihren Mittag erreicht
Erkennt sich selbst und erwacht aus Weisheit


Das war`s, liebe ÜMAs. Jeder von Euch ist – wie immer - herzlich eingeladen, ein paar News für unseren Newsletter beizusteuern oder einen Leserbrief. Lasst Euch nicht lange bitten.
Einfach Eure Idee/Euren Beitrag an info@uema.de senden.


Euer Newsletter Team für Februar 2012
Alex – Bärbel – Gabi – (...) – Mandy – und die Mäuse